Himmelkron — Im kommenden Jahr will auch die Gemeinde Himmelkron die DSL-Versorgung auf den neuesten Stand der Technik bringen. Mithilfe der Breitbandberatung Bayern mit Sitz in Neumarkt/Oberpfalz wird jetzt eine Ausschreibung mit möglichen Netzanbietern vorgenommen, um im August oder September zur Vertragsunterzeichnung zu kommen.
Das ist das Ergebnis der Sitzung des Gemeinderats, bei der Walter Huber von der Breitbandberatung die weiteren Schritte erläuterte.

700 000 Euro Förderung

Insgesamt steht der Gemeinde ein Fördervolumen von 700 000 Euro zur Verfügung. Das sollte auch ausreichen, sagte Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU). Wichtig sei der Gemeinde vor allem, dass auch den Betrieben in den Gewerbegebieten eine zeitgemäße Breitbandversorgung angeboten wird. "Wir sind jetzt einen entscheidenden Schritt vorangekommen."
Laut Walter Huber wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Die Markterkundung habe ergeben, dass der eigenverantwortliche Ausbau eines Netzbetreibers nicht infrage kommt.

Acht Erschließungsgebiete

Der Gemeinderat legte insgesamt acht Erschließungsgebiete fest. Zusätzlich aufgenommen wurde das Gewerbegebiet "Himmelkron-Ost". In den Gewerbegebieten soll ein Ausbau bis zu 100 Mbit erreicht werden. Walter Huber gab sich zuversichtlich, dass der Netzausbau bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein wird.
Zurückgestellt wurde vom Gremium die Voranfrage von Helga, Marc und Simone Biedermann aus Bad Berneck, die für den Abbruch des Wohnhauses Streit 4 einen Ersatzbau mit Nebengebäude erstellen wollen. Hier muss laut Zweitem Bürgermeister Harald Peetz (CSU) noch die Wasserversorgung geklärt werden.
Befürwortet wurde vom Gremium das Vorhaben von Markus Riedl, der einen neuen Güllebehälter in der Nähe des Sandweges in Lanzendorf bauen will. Zum Wohnhausneubau von Elvis Habibovic und Heike Rettinger in der C.-W.-Rauh-Straße 9 stimmte der Gemeinderat bei der Dachneigung (22 statt 38 bis 48 Grad) einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans "Weißmaintal" zu.
Die Kläranlage erhält ein neues Rührwerk, die Kosten betragen 13 387 Euro. Mit der Anlage wird eine jährliche Einsparung von 2100 Euro bei den Stromkosten erreicht, hieß in der Sitzung. Rei