Bei der deutschen Billard-Mannschaftsmeisterschaft im Vierkampf standen sich zum Saisonabschluss die besten Teams aus Deutschland gegenüber. Für die Mannschaft aus Coburg waren Christian Dressel, Folker Koch und Horst Hoffarth im Einsatz.
Diese drei Spieler waren auch maßgeblich am Aufstieg des Vereins in die 1. Bundesliga beteiligt. Als Ersatz für den kurzfristig ausgefallenen Markus Schnabel rückte der erst 17-jährige Nachwuchsspieler Tim Dressel ins Team. Für den ehrgeizigen Jugendlichen war dies das erste große Turnier auf Bundesebene, das er in seiner noch kurzen Karriere bestritt.
Die erste Runde wurde gegen den späteren deutschen Meister aus Essen ausgetragen. Hier waren die Creidlitzer Spieler ohne Chance, lediglich Christian Dressel hielt mit, war am Ende jedoch auch unterlegen.
Im Halbfinale steigerte sich die Mannschaft enorm, jedoch reichte der Sieg von Christian Dressel und die Saisonbestleistung von Horst Hoffarth nicht aus, um in der letzten Partie um Gold oder Silber mitzuspielen.
Durch eine taktische Umstellung der Mannschaft im Spiel gegen Gelsenkirchen um Platz drei rechneten sich die Billardfreunde noch eine kleine Chance aus. Trotz des Sieges eines entfesselnd aufspielenden Folker Koch sowie eines hart umkämpften Unentschieden von Christian Dressel reichte es nicht für das Podium.
Die Leistungen aller Coburger Spieler bewiesen jedoch erneut einen starken Aufwärtstrend, auch wenn sich die Billardfreunde Creidlitz noch geschlagen geben mussten. Nun werden die Karten neu gemischt und der Verein fiebert dem Start in die 1. Bundesliga am Samstag, 15. Oktober entgegen.


Spannendes Sechs-Städte-Turnier

Das Sechs-Städte-Turnier der Billardfreunde Creidlitz-Coburg begann mit einem 14:0-Sieg der Gastgeber gegen eine Mannschaft aus Wien. Auch im zweiten Spiel fuhr der spätere Turnierzweite BC Hilden gegen USV Jena ein deutliches 14:0 ein.
Die Begegnung Turbine Thüringen gegen WBA Wien endete 12:2 und USV Jena unterlag BC Berlin-Lichtenberg klar 2:12.
Durch eine gute Leistung behaupteten die Creidlitzer Platz 3. Mit 10:4 Punkten wurde die Mannschaft aus Berlin-Lichtenberg im kleinen Finale besiegt. Im Endspiel war die erfahrenere Mannschaft von Turbine Thüringen nicht mehr zu halten und fertigte die noch sehr jungen Spieler des BC Hilden klar mit 12:2 Punkten ab.


Thomas-Meckel-Gedächtnispokal

Der beliebte Räuberpokal wurde diesmal dem ehemaligen, früh verstorbenen Vorsitzenden der Billardfreunde Thomas Meckel gewidmet. Der Thomas-Meckel-Gedächtnispokal ist ein Wanderpokal und wird jetzt bei jedem Städteturnier wieder neu ausgespielt, zum Andenken an die jahrzehntelange hervorragende Vereinsarbeit von Thomas Meckel. In diesem Jahr gewann der Hildener Spitzenspieler Thomas Wildförster (mehrmaliger Europa- und deutscher Meister) den Räuberpokal knapp mit einem Punkt Vorsprung vor Lutz Thiel von den Billardfreunden Creidlitz.
Eine überaus gelungene Veranstaltung ging am Sonntag mit der Siegerehrung durch Landrat Michael Busch, Oberbürgermeister der Stadt Coburg Norbert Tessmer und die anwesenden Stadträte Thomas Nowak und Dominik Sauerteig sowie die netzpolitische Sprecherin der Bayern-SPD und Bezirksvorsitzende der Jusos Unterfranken Doris Aschenbrenner zu Ende. Die Siegerehrung wurde von der Vorsitzenden der Billardfreunde Creidlitz-Coburg, Luisa Koch, in gewohnt souveräner Art und Weise geleitet.


Zwei Neue aus Neustadt/Orla

Die Billardfreunde freuen sich nach jahrelanger Abwesenheit wieder auf spannende Kämpfe in der 1. Bundesliga-Mannschaftsmeisterschaft. Durch den Rückzug von Neustadt/Orla aus der 1. Bundesliga konnten sie die zwei erfahrenen Bundesligaspieler Manuel Orthmann und Simon Franzl nach Coburg lotsen. Mit Christian Dressel, Folker Koch, Manuel Orthmann sowie Franzl Simon geht das Team mit einer sehr erfahrenen Bundesligamannschaft an den Start, die mit den beiden Ersatzleuten Horst Hoffarth und Jens Schuhmann noch zwei gute Spieler in Hinterhand haben.