Seit Januar 2017 hat das Eberner Seniorenzentrum St. Elisabeth, das zur Diakonie Bamberg-Forchheim gehört, eine neue Hausleiterin: Christine Unger heißt sie, ist Diplom-Sozialpädagogin und kommt aus Scheßlitz. "Geboren bin ich aber in Unterfranken. Diese neue Stelle ist also auch ein bisschen die Rückkehr zu meinen heimatlichen Wurzeln", erzählt Christine Unger .
Dass dieses Heimatgefühl im Seniorenzentrum St. Elisabeth auch spürbar ist, sei ihr wichtig, heißt es dazu in einer Mitteilung des Diakonischen Werks: "Ich möchte gerne den Gedanken in die Gesellschaft pflanzen, dass das Seniorenheim kein Ort des Abschiebens von Angehörigen ist, sondern eine Ergänzung zur Familie."
Für die neue Hausleiterin gehört ein Pflegeheim zum Leben, genauso wie das Altern zur Gesellschaft gehört. "Ich möchte vermitteln und erlebbar machen, dass es auch trotz Pflegebedürftigkeit und Alter immer noch viele Momente der Freude gibt und der Alltag lebenswert bleibt."


Positiv aufgenommen

Christine Unger fühlt sich sichtlich wohl an ihrer neuen Arbeitsstelle, wurde vom Team, von den Ehrenamtlichen, den Bewohnern und dem Heimbeirat, wie sie sagt, sehr herzlich begrüßt. Drei große Themen möchte sie nun in St. Elisabeth in Angriff nehmen: Die Verbesserung der Betreuung der an Demenz erkrankten Menschen, die Entbürokratisierung der Pflege und das Mitgestalten des neuen Konzeptes für St. Elisabeth, das die Diakonie Bamberg-Forchheim mit einem Neubau in Ebern plant und in dem nicht nur ein Seniorenzentrum, sondern auch eine Kindertagesstätte integriert werden soll.
Für letzteres bringt Christine Unger viel Know-how mit, hat sie doch nicht nur langjährige Erfahrung im Senioren- und Pflegebereich, sondern leitete auch eine Kindertagesstätte. Jetzt wird sie in der Leitung von St. Elisabeth von Melanie Schröder unterstützt, die seit knapp einem Jahr die Pflegedienstleitung im Haus verantwortet und St. Elisabeth nach Ute Engels Weggang interimsmäßig leitete. Einen Wunsch haben die beiden für ihre Arbeit noch: "Mehr Mitarbeitende."