Zahlreiche Zuhörer ließen sich am zweiten Adventssonntag in einem Weihnachtskonzert mit dem philharmonischen Chor Herzogenaurach in der Stadtpfarrkirche auf die Weihnachtszeit einstimmen. Die Sänger unter der Leitung von Ronald Scheuer wurden von den Solisten Birka Falter, Violine, Gabriele Haberberger, Flöte, Ingrid Hausl, Fagott, und Sebastian Hausl, Vibraphon, unterstützt, außerdem begleitete Scheuer selbst Gabriele Haberberger und Birka Falter am Klavier.
Während der Chor Stücke aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, aber auch traditionelle Advents- und Weihnachtslieder im Repertoire hatte, waren die Instrumentalisten noch gesondert gefragt. Werke von Johann Sebastian Bach, dessen Sohn Carl Philipp Emanuel Bach, Thomas Gruss, David Friedman, Joseph Haydn Wolfgang Amadeus Mozart und Eugene Ysaye standen auf deren Programm.
Jeder der Zuhörer hatte die Choräle wie "Brich an du schönes Morgenlicht" und "Vom Himmel hoch" sicherlich bereits im Ohr oder hätte sie sogar mitsingen können, genauso wie "Tochter Zion" oder "O du fröhliche". Zur Einstimmung auf die Adventszeit lasen außerdem Rebekka Freundl und Monika Kress besinnliche Texte.


Ungewohnte Kombination

Im Programmteil für reine Instrumentalstücke waren etwa Flötenstücke aus der Hamburger Sonate für Flöte und Klavier von Carl Philipp Emanuel Bach zu hören, aber auch der zweite Satz aus dem Violinkonzert Nr. 4 von Eugene Ysaye. Ungewohnt war eher die Kombination Fagott und Vibraphon für das Fagottkonzert, B-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart oder die für diese Kombination umgewidmeten Sätze aus Streichquartetten von Joseph Haydn. Den Zuhörern sagte aber auch dieser Konzertteil zu. Ein lang anhaltender Applaus honorierte die gelungene Darbietung, ehe die Zuhörer in die Nacht des zweiten Adventssonntags entlassen wurden. Der Eintritt war frei, wer das Konzert würdigen wollte, konnte dies mit einer Spende für die Elterninitiative krebskranker Kinde und den Hospizverein Herzogenaurach machen.