In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Haßberge bieten die Haßberg-Kliniken eine Reihe von kostenlosen Gesundheitsvorträgen im Konferenzhaus des Ärztehauses 1 an. Am Montag, 13. Februar, ab 19.30 Uhr, referiert Dr. Michael Uhl, Chefarzt der Unfallchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, über das Thema "Rund ums Hüftgelenk - Möglichkeiten der Versorgung".
"Die Gelenke werden immer stärker und länger beansprucht. Dadurch nimmt natürlich auch der Verschleiß zu." Wenn Michael Uhl erklären soll, warum es heute weit mehr Menschen mit Hüftproblemen gibt, dann landet der Chefarzt der Unfallchirurgie schnell beim "demografischen Faktor", wie aus einem Bericht des Kommunalunternehmens Haßberg-Kliniken hervorgeht. Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Der medizinische Fortschritt ermöglicht vielen ein längeres Leben. In dem muss die Hüfte, rein zeitlich gesehen, viel mehr leisten.
Aber auch die Belastung im Berufsalltag und die oftmals fehlende Zeit für sportliche Aktivitäten führen immer wieder zu Problemen. Ein künstliches Hüftgelenk ist oft der letzte, aber auch einzige Ausweg. "Mit einem relativ einfachen Eingriff können wir die Lebensqualität deutlich erhöhen", erläutert der erfahrene Mediziner, der seit mehr als zehn Jahren am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken als Chefarzt der Unfallchirurgie agiert.
Die Zeiten, als eine Hüftoperation für lange Liegezeiten sorgte, sind längst vorüber. Heute werden die Patienten unmittelbar nach den Eingriffen mobilisiert, verlieren kaum Muskelmasse. Zudem ist das Risiko durch den Einsatz von röntgenfreien Navigationssystemen deutlich geringer als noch vor Jahren.


So läuft die OP ab

Wie eine Operation genau abläuft, welche Vor- und Nachbehandlungen es gibt und welche Prothesen bei den Eingriffen verwendet werden, das sind nur einige der Themen, auf die Dr. Michael Uhl bei seinem Vortrag am 13. Februar eingehen wird.
Der Mediziner gilt als ein echter Spezialist in Sachen Hüft-Operationen. Gut 70 künstliche Hüftgelenke setzt er den Angaben zufolge im Jahr in Haßfurt ein. Dazu kommen zahlreiche Eingriffe nach Brüchen im Bereich der Hüfte.


Verschleißerkrankungen

Welche Möglichkeiten der Versorgung es bei Verschleißerkrankungen (Arthrose) oder Brüchen gibt, wird der Chefarzt der Unfall-Chirurgie in seinem Vortrag auch darstellen. Er geht auch auf Chancen und Risiken der jeweiligen Methoden ein.
Anmeldungen zum Vortrag sind erbeten. Sie sind möglich unter Telefon 09521/94200 oder im Internet unter der Adresse: www.vhs-hassberge.de. red