Am Samstag, 12. November, ist Cordula Wirkner um 19.30 Uhr mit ihrem Programm "Novemberblues" zu Gast in der ehemaligen Synagoge. Zugegeben, der November kann manchmal ganz schön auf die Stimmung schlagen. Als Rezept dagegen weiß Cordula Wirkner sich dem Blues einfach hinzugeben, sie taucht ein, leidet, spürt auf und lässt, dank ihres unvergleichlichem Humors, den Serotoninspiegel stetig steigen. Mit ihrer farbenreichen Stimme und ihrem zupackenden Violinspiel serviert sie Chansons und Charakterrollen, die durch die Arrangements und Begleitung von Claus Gramß zu einem genussvollen Erlebnis werden. Cordula Wirkner, zweimalige Finalistin und Preisträgerin beim Bundesgesangswettbewerb für Musical und Chanson in Berlin, wurde in Hagen/Westfalen als Tochter eines Orchestermusikers geboren und studierte an der Musikhochschule Würzburg Violine. Parallel zu ihrem Studium absolvierte sie eine Gesangsausbildung und machte sich schon bald als Chanson- und Jazzsängerin (auch in Begleitung mit Big Bands), aber auch als Sängerin für Neue Musik, einen Namen. Mit den Worten "Eine Chanson-Entdeckung!" wurden die Soloprogramme der in Nürnberg lebenden Chansonette in der Presse gefeiert. Der Hessische Rundfunk und der Deutschlandfunk porträtierten die Sängerin in eigenen Sendungen. Seit 1993 hat sie sechs Chansonprogramme herausgebracht, in denen sie die außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit ihrer Stimme, gepaart mit intensiver Schauspielkunst unter Beweis stellt und dabei auch stets ihre Violine mit einsetzt. "Ich gebe den verschiedenen Persönlichkeiten, die in mir leben, eine Projektionsfläche auf der Bühne. Dort können sie endlich einmal ihre Stimme erheben und ausdrücken, was ihnen am Herzen liegt. Egal, in welcher Sprache!" Karten gibt es im Vorverkauf für acht Euro bei der Tourist-Info Lichtenfels, Marktplatz 10, Telefon 09571/795-101. An der Abendkasse kosten die Tickets zehn Euro. red