Das Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Neunkirchen am Brand feierte sein 20-jähriges Bestehen. "Eine Gesellschaft ist immer nur so gut, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht." Diese Aussage stellte Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein in den Mittelpunkt seiner Ansprache zum 20-jährigen Jubiläum des Caritas-Alten- und Pflegeheims. Er sei daher dankbar, dass die Einrichtung einen sehr guten Ruf genieße.


Große Herausforderungen

Zuvor hatte Öhlein einen Blick zurück in die Geschichte des Altenheims geworfen. Träger waren zunächst die Kirchenstiftung und der Elisabethenverein. Wegen der vielen bürokratischen Auflagen und Verordnungen habe der damalige Pfarrer Veit Dennert die Einrichtung, die schon immer zur Arbeitsgemeinschaft Altenhilfe im Erzbistum gehört habe, dem Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg angetragen. Zum 1. Juli 2001 übernahm dieser die Betriebsträgerschaft und mietete die Immobilie an. Die Trennung zwischen Betriebsträger und Eigentümer wurde 2011 aufgehoben, als die Caritasverband das Gebäude gekauft und über das Grundstück einen Erbbaurechtsvertrag geschlossen habe. Seit 2014 leitet Gabriele Enning die Einrichtung. Öhlein ehrte im Rahmen der Feier im Pfarrzentrum Adolph Kolping verdiente Mitarbeiter.


Von Beginn an dabei

Für insgesamt 25 Jahre Mitarbeit im Dienst der Caritas erhielt Dietmar Sippel das Caritaskreuz in Gold. Zum 20-jährigen Dienstjubiläum mit dem Caritaskreuz in Silber geehrt wurden Hauswirtschaftsleiterin Maria Erber, Verwaltungsmitarbeiterin Martina Kossak, Pflegefachkraft Martina Trill, die Pflegehelferinnen Irma Wagner und Lydia Greif sowie die Mitarbeiterinnen in der Küche, Gunda Meixner und Liane Mages. Nicht teilnehmen konnten Köchin Anna Giesel und Pflegehelferin Erna Pankratz.
Für 15 Jahre Mitarbeit dankte Öhlein der Pflegefachkraft Erika Gutenberg und der Pflegehelferin Gertraud Schimikowski.
Für 20 Jahre ehrenamtlichen Wirkens im Caritas-Alten- und Pflegeheim ehrte Öhlein mit dem Caritaskreuz in Silber die Leiterin der Kontaktgruppe, Helga Hoffmann, und die freiwillig Engagierten Sieglinde Bauer, Heidi Heermann, Karolina Mehl, Gundi Moser, Maria Sander und Wolfgang Weissig. Nicht anwesend war Maja Pauli. Bereits 2014 seit einem Jahrzehnt dabei sind Ingrid Schäfer und Irmgard Schubert. red