Forchheim — Aufgrund der "thematischen Wichtigkeit" hat die CSU-Stadtratsfraktion binnen weniger Wochen ein weiteres Mal die Zukunft des Katharinenspitals beleuchtet.
Auf Einladung ihres Vorsitzenden Udo Schönfelder war der stellvertretende Kämmerer, Detlef Winkler, zugegen. Hinsichtlich der strategischen Ausrichtung erscheint mittlerweile klar, dass man eine große Lösung am alten Standort wolle, heißt es in einer CSU-Pressemitteilung. Eine große Lösung - einschließlich einer Bebauung des Wiesent-Ufers - wäre nach Meinung des stellvertretenden Stiftungsausschusssprechers Hans-Werner Eisen aus Gründen der Kostendegression vorzuziehen. Der bisherige Standort bliebe der richtige, damit rüstige Seniorinnen und Senioren am Leben in der Innenstadt teilhaben können, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathilde Hartmann.

Zwei wesentliche Aspekte

Entscheidend seien zwei wesentliche Aspekte, so Ausschusssprecher Bürgermeister Franz Streit und Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder einhellig: Die Erfüllung des Stiftungszwecks - die Alten- und Krankenpflege - einerseits sowie die solide wirtschaftliche Ausrichtung zur nachhaltigen Zukunftsfähigkeit der Stiftung andererseits. Nach Meinung von Günther Bundgaard sollte die Verwaltung mittels der Einschaltung externer Ratgeber aus dem universitären Umfeld weitere Anregungen hinsichtlich Sozialraumanalyse, Architektur und Wohnform einbeziehen.
Hinsichtlich der Einbindung externer Partner wähnt man sich auf einem guten Weg. Was innerhalb der jüngsten Sitzung des Stiftungsausschusses präsentiert worden ist, habe überzeugt. Man sei sich sicher, einen leistungsfähigen Dienstleister einschließlich einer sozialverträglichen Personallösung gewinnen zu können, so die einhellige Meinung der CSU-Stadtratsfraktion. red