Zu den Einlassungen des im Stadtrat vertretenen Freien Bürgerblocks Forchheim (FBF) über die in Planung befindliche Werbeflächen- und Gestaltungssatzung der Stadt hat der CSU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Udo Schönfelder, einige Anmerkungen.
Die CSU sei der Idee einer Gestaltungssatzung stets sehr aufgeschlossen gegenübergestanden, dies allerdings bei durchaus unterschiedlicher Sichtweise einzelne Punkte betreffend. Die CSU-Stadtratsfraktion habe bei diesem Thema insoweit "nichts hartnäckig ignoriert", wie es der FBF-Pressesprecher Paul Nerb formuliert hat. "Dies ist absolut unzutreffend und es ist nicht nachvollziehbar, aus welchen Motiven er so etwas in den Raum stellt", schreibt Schönfelder in einem offenen Brief an den FBF.
Der CSU-Sprecher stellt klar: "Richtig ist, dass wir nun vor einigen Wochen einen Antrag stellten, dies allerdings zum zweiten mal; ein Jahr vorher der FBF; einige Jahre vorher allerdings bereits die CSU." Dies habe auch der Bauamtsleiter Gerhard Zedler korrekterweise erwähnt (FT vom 13. Juli).
Schönfelder erklärt weiter, es gehe ihm ausdrücklich nicht darum, wer als erstes dieses Thema eingebracht habe. Vielmehr empfiehlt er, "den thematischen Schulterschluss positiv zu sehen und gemeinsam an einer sinnvollen Gestaltungssatzung zu arbeiten". red