Kulmbach — Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Distrikts Blaich-Pörbitsch im Mönchshof-Bräuhof begründete Vorsitzender Hans Werther nochmals, warum die Stadtratsfraktion die Erhöhung der Wasser und Abwasserpreise nicht mitgetragen hatte. "Bei geringerem Wasserverbrauch und gleichbleibenden beziehungsweise steigenden Kosten seien jährliche Preiserhöhungen unumgänglich. "Wenn OB Schramm aber im OB-Wahljahr 2012 und im Stadtratswahljahr 2014 auf Preiserhöhungen verzichtet, um seine Wahlchancen und die der CSU zu erhöhen, warum sollte die SPD dann eine Monster-Erhöhung für 2015 mittragen?", fragte der Vorsitzende.
Zum gleichen Thema und dem Angriff der CSU-Stadtratsfraktion auf Ingo Lehmann sagte Stadtrat Matthias Meußgeyer: "Wir wissen, wie schwer sich die CSU damit tut, mit Kritik umzugehen. Der Kulmbacher SPD jedoch vorzuwerfen, dass sie das Freibad zur Stabilisierung der Wasserpreise zusperren will, ist absurd und unterste Schublade. Da passt es ins Bild, dem Kulmbacher Bürger weismachen zu wollen, dass das "Fritz" und das Verkehrskonzept von Inge Aures an den Leerständen der Innenstadt schuld sein soll." red