"Lachen ist die beste Medizin." Diese bekannte Aussage sei kürzlich durch eine hochinteressante Studie in der Kinderchirurgie der Universität Greifswald eindrucksvoll bestätigt worden, so CSU-Stadtrat Gerhard Seitz in einer Pressemitteilung. "Die Besuche von Klinik-Clowns haben positive Wirkung sowohl in physiologischer als auch in psychologischer Hinsicht gezeigt und der Spiegel des sogenannten Glückshormons Oxitocin ist bei diesen Kindern um 30 Prozent gestiegen." Das Hormon wirke stressabbauend und stärke das Vertrauen zu den Mitmenschen. Befragungen von Kindern, Eltern und Pflegekräften zeigten schon seit Jahren, dass nach Clown-Besuchen bei Kindern auch die Angst vor Operationen sinke. In Argentinien habe man beispielsweise seit Mitte des letzten Jahres den Einsatz von Klinik-Clowns verpflichtend vorgeschrieben. Dieses wohltuende Lachen in schwierigen Situationen könne aber nicht nur Kindern helfen, sondern Clown-Besuche in Pflege- und Demenzstationen zeigten auch dort sehr positive Wirkung.
Die CSU-Fraktion habe aus diesen Gründen einstimmig beschlossen, in einem Antrag an Oberbürgermeister Starke (SPD) die Erarbeitung eines konkreten Klinik-Clown-Konzeptes im Umfang von jeweils etwa zweimal zwei Clown-Stunden für die Kinderklinik und die Seniorenheime der Sozialstiftung mit Demenzstationen zu fordern.
Der tatsächlich benötigte Leistungsumfang könne im Voraus nicht genau festgelegt werden, sei aber durchaus überschaubar. Mittlerweile gebe es auch in unserer Region ausgebildete Klinikclowns, die einen solchen Auftrag übernehmen könnten, so Seitz. red