Lichtenfels — "Blinkende Busse offenbaren einen mäßigen Kenntnisstand vieler Verkehrsteilnehmer", darauf weist der Kreisverband des Auto-Club-Europa (ACE) in einer Pressemitteilung hin. Bei Schulbusunfällen, sagte Vorsitzender Horst Hollfelder, ereignen sich laut dem Statistischen Bundesamt mehr als ein Drittel beim Warten an der Haltestelle, beim Einsteigen oder Verlassen des Schulbusses oder beim Überqueren der Fahrbahn. Es dürfe, informierte Hollfelder, ein mit Warnblinklicht eine Haltestelle anfahrender Bus nicht überholt werden. Stehe der Bus mit Warnblinklicht, dürfe ein Pkw-Fahrer nur mit Schrittgeschwindigkeit und Abstand überholen. Notfalls müsse er anhalten.
Auch der Gegenverkehr dürfe einem mit Warnblinklicht an einer Haltestelle stehenden Bus nur mit Schrittgeschwindigkeit passieren. Schrittgeschwindigkeit, sprach Hollfelder an, sei von der Rechtsprechung mit vier bis sieben Stundenkilometern definiert worden. PZ