Burgebrach — Ihren letzten Auswärtskampf in dieser Saison bestreiten die Oberliga-Ringer des TSV Burgebrach am morgigen Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellenführer SV Untergriesbach. Die Gäste sehen sich nicht in der Favoritenrolle, aber auch nicht chancenlos.
Die Untergriesbacher haben eine lange Ringer-Tradition. Sie kämpften sogar vor ein paar Jahren noch in der Bundesliga. Nach einer starken Gesamtsaison haben sich die "Weiß-Blauen" an der Tabellenspitze festgesetzt. TSV-Trainer Michael Giehl sagt: "Wir haben den Hinkampf gegen Untergriesbach mit 23:14 überraschend hoch gewonnen. Unser Gegner möchte sich nun natürlich für diese bittere Niederlage revanchieren." Zu Hause sind die Untergriesbacher immer stark aufgestellt. In ihren Heimkämpfen haben sie Schonungen, Mietraching, Johannis II und Freising besiegt. Lediglich der ASV Hof konnte in Untergriesbach gewinnen. "Der Kader mit Christoph Fenzl, Gabor Farkas, Benedict Pauli, Benedikt Heindl, aber auch Florian Unfried, Christoph Überreiter oder Tamas Fodor kann sich sehen lassen. Sie haben einige Ringer, die nur bei Heimkämpfen ringen. Deshalb sind wir nicht der Favorit, aber chancenlos sind wir auch nicht", erklärt Trainer Giehl. Gerungen wird in der Verbandsschule in der Passauer Straße in Untergriesbach.
Die Bundesligareserve des SV Johannis Nürnberg kämpft in Hof. Schlusslicht Penzberg empfängt Schonungen und Freising setzt sich mit Mietraching auseinander.
In der Gruppenoberliga kämpft der TSV II am heutigen Freitag (20.30 Uhr) in Erlangen in der Jahnstraße 1. Den Hinkampf hat der TSV II nur knapp verloren. Die Erlanger sind in diesem Duell der klare Favorit.


KSV beim SC 04 Nürnberg

In der Landesliga Nord kommt es am vorletzten Kampftag (Samstag, 19.30 Uhr) zum Gipfeltreffen: Der bärenstark besetzte Tabellenzweite SC 04 Nürnberg empfängt den Spitzenreiter KSV Bamberg. Dabei werden die Ringer aus der Noris sicher alles daransetzen, sich für die knappe Vorrundenniederlage zu revanchieren und damit die Entscheidung im Titelrennen auf den letzten Kampftag zu verschieben. Dass die KSVler trotz enormer verletzungsbedingter Rückschläge die Tabellenführung verteidigen konnten, spricht für die Klasse und den Teamgeist der von KSV-Coach Jochen Engelhardt geformten Mannschaft. KSV-Präsidentin Petra Lurz sagt: "Bereits der hauchdünne 19:18-Sieg im Hinkampf war nichts für schwache Nerven und ein Sieg der großen Moral. Wir gehen selbstbewusst in das Duell bei unserem hartnäckigsten Verfolger und werden wieder alles geben." Im Nürnberger Hexenkessel hoffen die Bamberger Ringer auf stimmgewaltige Unterstützung ihrer Fans. In diesem Gipfeltreffen erscheint der Ausgang offen, sodass Kampfgeist und Konzentration besonders gefragt sein werden. Am Ende könnte die Tagesform den Ausschlag geben. Schon mit einem Punktgewinn können die KSVler das Rennen um die Meisterschaft in der Landesliga Nord vorzeitig zu ihren Gunsten entscheiden. Am heutigen Freitag (19.30 Uhr) sind die KSV-Schüler in der Oberliga beim favorisierten Bundesliganachwuchs des SV Johannis 07 Nürnberg zu Gast, der souverän die Tabelle anführt. vs/hö