Zur Jahresversammlung des Bürgervereins Süd-West konnte der Erste Vorsitzende Christian Hader rund 60 Mitglieder und Gäste im Pfarrsaal von St. Urban begrüßen. Im Rückblick auf das vergangene Jahr fanden die vielen vom Bürgerverein organisierten Veranstaltungen besondere Erwähnung. Auch das vielfältige Engagement aller Ausschuss- und aktiven Mitglieder im und für den Stadtteil Süd-West erläuterte der Vorsitzende an einigen Beispielen.
Jenes Engagement wurde auch von Christian Lange (CSU) gewürdigt, welcher als Gast anwesend war und in seiner Funktion als Zweiter Bürgermeister über die aktuellen Themen der Stadt Bamberg referierte. Von einer soliden Vereinsarbeit zeugten schließlich auch die Berichte des Schriftführers Karl-Heinz Härtel und des Schatzmeisters Florian Hellmann, welche mit positiven Mitglieds- und Kassenzahlen aufwarten konnten. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte ohne Gegenstimmen.
Klemens Deinzer, Vorstandsmitglied der Joseph-Stiftung, erläuterte als zweiter Gast den aktuellen Fortschritt im Bereich des neuen Dienstleistungszentrums Süd-West. Erfreulicherweise seien hier nun beinahe alle Mietobjekte wieder verpachtet, auch die Senioren-Tagesstätte der Caritas wurde im Februar eröffnet. Bezüglich der Neueröffnung des italienischen Restaurants habe sich nach Deinzers Worten in den vergangenen Wochen eine neue Situation ergeben. Der bisherige Pächter ist aus mehreren Gründen nicht mehr in der Lage, das Restaurant fortzuführen, was von Verantwortlichen wie Mitgliedern des Bürgervereins gleichermaßen bedauert wird. Alle Beteiligten haben großes Interesse daran, dass die Immobilie auch in Zukunft gastronomisch genutzt wird, weshalb von der Joseph-Stiftung nun ein neuer Pächter hierfür gesucht wird.
Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt des letzten Jahres führten Christian Hader und der stellvertretende Vorsitzende Kai Wollenschläger aus. Auf deren Initiative wurden Probemessungen und Ortsbegehungen durchgeführt und das Thema "Verkehrsgeschwindigkeit am Babenbergerring" in mehreren städtischen Sitzungen behandelt. Man sei froh darüber, dass nach einem Jahr des "ausführlichen Dialoges" mit Politik und Verwaltung nun ein tragfähiger und gemeinsamer Lösungsansatz gefunden wurde. Der Vorsitzende zeigte sich erfreut darüber, dass Süd-West in Zukunft unter anderem eine Tempo 30-Zone mit entsprechenden Fahrbahnmarkierungen darstellen werde.
Auch eine bauliche Verengung an einer bezüglich Geschwindigkeitsübertretungen besonders auffälligen Stelle wird Teil des Maßnahmenpaketes sein. Schließlich bedauerte Hader noch, dass es erst kürzlich zu einem schweren Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden im betroffen Straßenabschnitt gekommen ist, dessen Ursache überhöhte Geschwindigkeit und in der Folge der Kontrollverlust über das Fahrzeug war. In diesem Zusammenhang nahm der Vorsitzende die Stadtverantwortlichen in die Pflicht, da eine Wiederholung eines solchen Unfalls mit nicht auszuschließenden hohen Personenschäden bei den schwächsten Verkehrsteilnehmern wie Kindern und Senioren unter allen Umständen verhindert werden müsse. Gegebenenfalls müsse man auch über weitere geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen nachdenken.
Schließlich wurde den Anwesenden noch die zukünftige Stadtteilbroschüre für Süd-West vorgestellt. red