"In einer unmenschlichen Zeit ist die Zusammengehörigkeit einer starken Gemeinschaft besonders spürbar", stellte Frensdorfs Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL) in der Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbands fest. Der Sozialverband VdK sei ein verlässlicher Partner, der Hilfesuchenden Beistand und Unterstützung biete. Dieser Geist sei auch im Ortsverband zu spüren. Dessen Vorsitzende Erika Jäger hatte zur Mitgliederversammlung in den Saal des Gasthofs Schmaus eingeladen.
Von tätiger Nächstenliebe sprach Pfarrer Wolfgang Schmidt in seinem Grußwort, das er in Bezug zu einem bekannten Kirchenlied stellte. Kreisgeschäftsführer Friedrich Koch informierte die Mitglieder über Neuerungen aus dem Kreisverband wie auch aus der Gesetzgebung. Koch erinnerte aber auch an die Anfänge des Verbands, der durch seinen hartnäckigen Einsatz in den 70 Jahren seines Bestehens sehr viel durchsetzen konnte.
Nach ihrem Rückblick gab Erika Jäger die für dieses Jahr geplanten Aktivitäten bekannt. Zusammen mit Bürgermeister Kötzner wolle sie bei einer Begehung feststellen, wo in der Gemeinde es Barrieren für behinderte Menschen gibt. Auch in diesem Jahr werde die schon traditionelle Fahrt zu den Luisenburgfestspielen stattfinden. Ein weiterer Ausflug sei im September geplant.
Leider konnten Kurt Schneidawind, Karl Oppel, Herbert Riedel und Lorenz Blauberger, die für 40-jährige Treue zum VdK geehrt werden sollten, der Versammlung nicht beiwohnen. Sechs weitere Mitglieder erhielten Urkunden und Nadeln für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Sozialverband. Drei Mitglieder wurden für drei Jahrzehnte im VdK ausgezeichnet. Evi Seeger