von unserem Mitarbeiter michael wunder

Nordhalben — In Nordhalben wurde für die Schule ein Förderverein gegründet. Zweck ist die Förderung der Bildung und Erziehung an der Grundschule. Wie es in der Satzung heißt, dient der Verein der Unterstützung der Schule. Er will die Belange der Grundschule zum Wohle der Schüler in erzieherischer, unterrichtlicher, sportlicher und kultureller Beziehung fördern und setzt sich für den Erhalt der Grundschule vor Ort ein.
Insbesondere sollen die soziale Kompetenz, das kooperative Lernverhalten und das selbstständige Arbeiten der Schüler gefördert werden. Weiterhin will sich der Förderverein für die Heimatverbundenheit einsetzen.
Schulleiter Hartmut Fleischmann stellte diese Ziele in der Gründungsversammlung der "Schulfamilie" vor. Gleichzeitig legte er eine Vereinssatzung, die im Vorfeld von Lehrerschaft und Elternbeirat ausgearbeitet wurde, vor.
Bürgermeister Michael Pöhnlein, der die Wahl leitete, sprach von einem "wichtigen Standortfaktor". Nachdem sich aus der Versammlung kein Vorsitzender fand, erklärte sich der Bürgermeister bereit, dieses Amt zu übernehmen. Zur Zweiten Vorsitzenden wurde Sonja Daum, zur Schriftführerin Silke Wachter und zum Kassier Thorsten Müller gewählt.
Die Vereinssatzung sieht vor, dass der Schulleiter und der jeweilige Vorsitzende des Elternbeirates sowie dessen Stellvertreter dem Vorstand kraft Amtes angehören.
Der Beitrag, der für einen Förderverein auch steuerlich geltend gemacht werden kann, wurde auf zwölf Euro pro Jahr festgelegt. Als "Startkapital" spendete die "Muki-Gruppe" 400 Euro.

Flüchtlingen helfen

Bürgermeister Michael Pöhnlein verwies noch auf die Situation der Flüchtlingsfamilien, die in Nordhalben untergebracht wurden. Schwierigkeiten bereite vor allem die Sprache, die Möglichkeiten der Lehrkräfte seien begrenzt. Am 19. Dezember findet ein Treffen mit den Flüchtlingsfamilien statt, um zu klären, wo von der Bevölkerung Hilfe geleistet werden kann.