Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass der Bürgermeister ausländische Schülergruppen im Rathaus begrüßt. Schüleraustausch heißt das Stichwort und insbesondere durch die Beziehungen der weiterführenden Schulen ins europäische Ausland kommen auch jedes Jahr Austauschschüler nach Herzogenaurach.


Deutschunterricht ist wichtig

Die kommen natürlich nicht nach Herzogenaurach, weil gerade Sommerkirchweih ist. Die jungen Menschen sollen insbesondere auch Land und Leute kennenlernen. Also sind sie privat untergebracht und es stehen gemeinsame Ausflüge auf dem Programm. Sie nehmen auch am Unterricht ihrer Gastgeber teil, wobei der Deutschunterricht im Vordergrund steht. Viele der Schüler waren noch nie in Deutschland und dementsprechend groß ist die Neugier. In den letzten Wochen waren bereits Austauschschüler aus Spanien im Rathaus und jetzt konnte der Bürgermeister eine dänische Schülergruppe mit ihrer dänischen Kursleiterin Merete Rasmussen sowie den deutschen Organisator Günter Plasch im Rathaus begrüßen.
Derzeit wirbt das Stadtoberhaupt insbesondere für ein vereintes sowie friedliches Europa und bringt zum Fototermin auch immer die Europafahne mit. Hacker erklärte den jungen Dänen, dass der Austritt Großbritanniens ein schlechtes Zeichen sei und dem europäischen Gedanken insgesamt schaden würde. Einzig die Jugend Englands hätte dies erkannt und Hacker forderte die jungen Dänen auf, für ein vereintes Europa einzutreten.


Spaß an der Sommerkirchweih

Die jungen Dänen bedauerten, dass sie nur die ersten zwei Tage der Sommerkirchweih genießen dürfen und dann schon wieder zurückmüssen. Bei der Präsentation spielen die drei Großfirmen am Ort eine besondere Rolle, denn die kennen die meisten der jungen Besucher. Dabei schaut Hacker auch immer auf die Füße der jungen Leute und macht schon spaßeshalber darauf aufmerksam, welche Schuhmarke man eigentlich in Herzogenaurach trägt. Für Bürgermeister Hacker ist Schüleraustausch sehr wichtig.