Die 90-jährige Paula Scharf beklagte sich über den immer weniger werdenden Blumenschmuck an den Häusern und an öffentlichen Plätzen zum Beispiel am Geländer der Mauer gegenüber des Rathauses. Friedlein-Zech begründete das mit Vandalismus, aber auch mit immer weniger Engagement privater Hauseigentümer.
Alfred Gerner fand es unverständlich, dass nach den abgeschlossenen Arbeiten der Trinkwasserversorgung immer noch die Absperrungen in der Hauptstraße 13 stünden. "Wir können da nichts machen, da es sich um ein privates Grundstück handelt", erklärte der Bürgermeister. Die starke Erhöhung der Trinkwasserkosten beschäftigte einige. Kämmerer Tobias Grünbeck begründete die Erhöhung unter anderem mit dem Anschluss an das Fernwassernetz. "Außerdem war der Wasserpreis in den vergangenen Jahr viel zu niedrig", sagte er. Am Festpreis für die Wasserversorgung zweifelte Andreas Fleischmann. Friedlein-Zech wies auf die noch fehlende Schlussabrechnung hin. Ein überlastetes Kanalnetz bei Starkregen befürchtete Jürgen Christ. Bei den Neubaugebieten werde sich die Situation verschlimmern. Das Gemeindeoberhaupt versicherte, dass dort die Entsorgung im Mischsystem erfolgen werde. Das Schmutzwasser werde der Kläranlage zugeführt und das Regenwasser an der Oberfläche abgeführt.
Der Wunsch nach einer Sitzgarnitur auf der Grünfläche beim ehemaligen "Weißen Lamm" könne bald realisiert werden, versprach der Bürgermeister. Bernd Niechziol berichtete von Beschwerden über die Ampelschaltung in der Engstelle Am Flecken. Hier würden bereits Gespräche mit dem Straßenbauamt geführt, erläuterte Friedlein-Zech. Rainer Mahr fand es unerträglich, dass trotz Lkw-Verbots für Fahrzeuge über zwölf Tonnen viele Lkw durch Marktzeuln führen. Der Kontaktbeamte der Polizei, Holger Nickel, wies auf Sondergenehmigungen einer Bauschuttfirma hin. Außerdem müsse bei Aufliegern das Zufahrzeug und der Auflieger getrennt berechnet werden.
Tim Matuscheck lud zum Zeulner Freischießen am Wochenende ein. awe