Coburg/Nordhorn — "Wir fahren nach Coburg, um die Punkte mitzunehmen, alles andere wäre gelogen. Aber wir wissen auch, dass das nicht einfach wird. Der HSC 20000 Coburg wird sich nach der Niederlage in Rostock zeigen wollen, hat in eigener Halle zudem kaum Spiele verloren", weiß der Trainer der HSG Nordhorn-Lingen, Heiner Bültmann, um die Schwere der Aufgabe.
Sein Team kommt aber mit einem guten Gefühl in die Vestestadt und reist erst am Samstag an. "Unsere letzten vier Spiele waren richtig gut, Abwehr und Torwart haben sehr gut zusammengearbeitet. Das wird auch beim Spiel in Coburg ganz wichtig sein. Es wäre der Grundstein, wenn wir gewinnen wollen. Gelingt es uns wieder, eine stabile Deckung hinzustellen, wird es für Coburg schwer. Aber auch die Gastgeber sind ja extrem abwehrstark."

Respekt vor den Zuschauern

Respekt nötigt Bültmann, der sogar über die erwartete Zuschauerzahl informiert werden wollte, die zu Atmosphäre in der Arena ab: "Die gute Stimmung und die Unterstützung der Heimmannschaft machen auch die Zuschauer zu einem starken Gegner. Die sind mitverantwortlich für die Heimstärke der Coburger. Wir freuen uns aber auf diese Kulisse, für uns wird es ja eine Premiere."
Das neben Leipzig noch sieben Teams um die Aufstiegsvergabe mitreden, kommt für den Nordhorner Coach nicht überraschend: "Es war seit der Eingleisigkeit immer so, dass die Aufstiegsplätze oft erst am letzten Spieltag endgültig vergeben wurden. Was überrascht, ist die Breite des Feldes der Aufstiegsanwärter. Das zeigt aber auch, dass es in dieser 2. Bundesliga keine einfachen Gegner gibt." rbi