Vielen klassischen Kinder- und Jugendfilmen liegen Bücher zugrunde. Wer erinnert sich nicht an Erich Kästners "Das doppelte Lottchen"? Es wäre doch spannend, Buch und Filmfassungen einmal zu vergleichen. Ein Buch fühlt man, riecht man, berührt man. Es hat einen Pauseknopf, dort kann man eins werden mit den Charakteren im Buch.
Das Aischtaler Filmtheater ruft einen Stammtisch ins Leben, bei dem die Teilnehmer darüber diskutieren sollen, was es heißt, sich in eine Figur wirklich einzufühlen und zu eigenen Gedanken zu kommen, aber dabei auch die eigene Lesefähigkeit verfeinern. Verständnisprobleme könnten bei Tee und Plätzchen ausgetauscht werden, und vielleicht gründet sich eine Kinderleserunde, hoffen die Organisatoren Ulrike und Werner Schramm.
Durch zahlreiche Geschenke sind die Bücherregale den Kinoräumen mittlerweile gut gefüllt. Ulrike Schramm verwaltet den Büchertausch, mit dem die Lektüre zum Rotieren gebracht werden soll. Das Motto heißt: "Befreien Sie Ihre guterhaltenen Bücher aus den Regalen und setzen Sie sie bei uns zum Tausch aus", erklärt Werner Schramm. Einfach ein eigenes Buch mitbringen und ins Regal stellen. Dann ein anderes Buch aus dem Regal auswählen und zum Lesen in den Biergarten oder mit nach Hause nehmen. So soll der Gast sich und anderen Gästen eine Freude bereiten. Jedoch sollten mitgebrachtes und mitgenommenes Buch stets einigermaßen gleichwertig sein.


Einfach über Filme reden

Und wer in die Welt des Films mitkommen, einen solchen "aufbauen" und vorführen möchte, mit der analogen Kamera Erfahrungen sammeln möchte oder einfach nur über Film im weitesten Sinne reden möchte, für den hat Werner Schramm viele Möglichkeiten.
Geöffnet sein soll der Stammtisch ab 10. November immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Kulturkino Koslinger Straße. Wer Interesse an der Teilnahme hat, soll sich bei Ulrike und Werner Schramm unter Telefon 09193/5086832 oder per E-Mail an info@aischtaler-filmtheater.net melden. red