Der Starkregen, der am Sonntagnachmittag im Regnitztal gefallen ist, hat auch die Landkreisfeuerwehren bis in den Abend hinein auf Trab gehalten.
Wie Stefan Brunner von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbands mitteilt, war dabei die Gemeinde Bubenreuth besonders betroffen, denn dort traf sich das Regenwasser mit dem aus Richtung Rathsberg durch den Bannwald herabschießenden Wassermassen. Durch die große Regenmenge war laut Brunner schnell die Leistungsgrenze der Kanalisation erreicht, herabgespülte Steine, Schlamm, Sand und Geäst blockierten zum Teil deren Einläufe.


Keller laufen voll

Dadurch lief das Wasser in zahlreiche Keller, auch die Bahnunterführungen standen unter Wasser. In der Bräu-ningshofer Straße spülten die Wassermassen Fundamente eines Baukrans frei: Hier wurde die verantwortliche Baufirma aufgefordert, Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Ganze Straßen standen zentimeterhoch unter Wasser. Die Unterführungen Mausloch und Bahnhof konnten zeitweise nicht durchfahren werden.
Sowohl die Feuerwehr als auch der Gemeindebauhof und Bürgermeister Norbert Stumpf (CSU) waren bis in die Abendstunden im Dauereinsatz. Seine Bewährungsprobe bestand nach Angaben des Bürgermeisters der neue Hochwasserschutz oberhalb der Gemeinde, dessen Rückhaltebereiche zwar kurzzeitig fast randvoll gefüllt waren, der aber dafür sorgte, dass das Wasser gebremst wurde und langsamer in Richtung Regnitzgrund ablief. Wegen Überflutung, vermischt mit Schlamm aus den angrenzenden Feldern, mussten die Kreisstraße zwischen Igelsdorf und Bräuningshof sowie die Verbindungsstraße zwischen Igelsdorf und Bubenreuth gesperrt werden. red