Herzogenaurach — Zum ersten Mal findet im Rahmen der Herzogenauracher Kulturtage ein Konzert am Vormittag zusammen mit einem Brunch statt. Am Feiertag, 3. Oktober, laden die Stadt Herzogenaurach, die Herzophonic Big Band und das Novina Hotel Herzo Base zu einem Big-Band-Brunch auf "historischem Boden", denn das Thema der diesjährigen Kulturtage sind ja die wechselseitigen Beziehungen zu Nordamerika und wie könnte man sich einem Thema besser nähern als mit hervorragendem Essen und bester Musik. Darauf weist die Stadt in einer Pressemitteilung hin.
Auf dem Areal der ehemaligen Herzo Base, bis 1992 ein Standort der US-Army, entsteht derzeit ein neuer Stadtteil, in dem seit 2006 das Novina Hotel Gäste aus aller Welt beherbergt - ein idealer Ort für ein Kulturtage-Konzert. Mit den Amerikanern kam auch eine neue Musik nach Herzogenaurach, unter anderem der Big-Band-Sound, den vielleicht Glenn Miller in seiner bekanntesten Form interpretierte und der allein genügt, um die amerikanische Kultur der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts zu illustrieren.
Die Gäste erwartet eine musikalische Zeitreise durch die 40er, 50er und 60er Jahre - bei einem ausgedehnten amerikanischen Brunch am Tag der Deutschen Einheit, von 11.30 bis 15 Uhr, mit Spezialitäten aus der Küche des Vier-Sterne-Superior-Hauses. Die Herzophonics lassen den swingenden Big-Band-Sound aufleben, tanzen mit Rock 'n' Roll und Petticoat durch die wilden 50er und feiern den Beat der Sixties mit Soulhits.

Vor neun Jahren gegründet

Unter der Leitung des renommierten Saxophonisten und Bandleaders Mandi Riedelbauch spielt die 2005 gegründete Herzophonic Big Band in klassischer Besetzung die typischen amerikanischen Hits der jeweiligen Dekade. Durch das Programm führt Brigitte Meidel, mit Berichten und Geschichten, wie die Musik der "Amis" das Lebensgefühl beeinflusst hat, und so einigen Anekdoten über amerikanische Musiker, die in Franken zu Gast waren. So let it Swing because "it don't mean a thing if it ain't got that swing!" (Duke Ellington). red