Großenseebach — In der Gemeinderatssitzung informierte Bernhard Gentner vom Beratungsbüro Corwese über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus sowie über den Stand des Förderverfahrens. Da im ersten Förderverfahren das Erschließungsgebiet eingegrenzt werden musste, beantragte auch Großenseebach die Aufnahme ins zweite Förderverfahren. Damit soll gewährleistet werden, dass alle Grundstücke in Großenseebach mit einer Bandbreite zwischen 30 und 50 Mbit/s versorgt werden können. Das von Corwese vorgestellte Konzept zum Ausbau der Breitbandversorgung wurde gebilligt. Im Rahmen der anstehenden Ausschreibung werden mögliche Verbesserungen für den Bereich Elsterweg optional ausgeschrieben. Im Bereich des Baugebietes "Im Schwegelacker" wird die Bandbreite auf 100 MBit/s abgestellt.
Da auch die Nachbargemeinde Heßdorf ein zweites Förderverfahren mit dem Ziel beantragte, den Breitbandausbau in den schlechter versorgten Gebieten im Gemeindegebiet Heßdorf zu verbessern, wurde eine "Zweckvereinbarung zur Interkommunalen Zusammenarbeit" geschlossen.
Bürgermeister Bernhard Seeberger legte dem Gemeinderat einen Antrag des Fördervereins der Grundschule zur Defizitübernahme vor. Der Förderverein hatte einen Fehlbetrag von rund 18 000 Euro errechnet.Im Jahr 2010 hatte der Gemeinderat eine maximale Defizitübernahme in Höhe von 10 000 Euro beschlossen. Allerdings wies der Förderverein jetzt darauf hin, dass ein Vorjahresüberschuss in Höhe von etwa 7000 Euro übertragen werden könne, so dass das Defizit bei rund 11000 Euro liegen würde.
Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, das Defizit zu übernehmen. sae