Unter der Einsatzleitung des Kommandanten der Feuerwehr Thonberg, Ulrich Oßmann, fand eine Großübung der Ortsteilfeuerwehren der Gemeinde Weißenbrunn in Thonberg statt. Die Übung wurde begleitet von Kreisbrandmeister Reischl und Bürgermeister Egon Herrmann. Übungsobjekt war das Bürgerhaus: "Rauch trat aus den Kellerräumen aus und Personen wurden vermisst."
Unter anderem war das Ziel dieser Übung, zu prüfen, ob die Wasserversorgung im Ernstfall ausreicht. Sehr lange Schlauchstrecken mussten dazu verlegt werden.
Bereits acht Minuten nach der Alarmierung um 15.20 Uhr konnte der Erstangriff gestartet werden. Die Menschenrettung durch die Atemschutztrupps der Feuerwehr Thonberg war bereits nach 15 Minuten erfolgt. Parallel bauten die beteiligten Wehren die Wasserversorgung auf. Die Wehren aus Weißenbrunn, Reuth, Eichenbühl und Wildenberg waren zuständig für die Wasserversorgung vom Leßbach. Dabei war der Einsatz des SW 2000 unentbehrlich. Die Feuerwehr Gössersdorf baute die Schlauchleitung vom Unterflurhydranten beim Anwesen Sünkel zum Löschfahrzeug der Feuerwehr Weißenbrunn auf. Die Weißenbrunner Wehr startete zum Löscheinsatz mit Atemschutztrupps.


Aufwendiges Szenario

Bei der Übung war ein sehr hoher Einsatz von Material und Personal notwendig. Insgesamt verlegten die 61 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner fast 1000 Meter B- und C-Schläuche. Vier Atemschutztrupps und sechs C-Strahlrohre waren im Einsatz. Fünf Pumpen waren für die Löschwasserversorgung zwischengeschaltet.
In der Abschlussbesprechung lobten Kommandant Oßmann und Bürgermeister Herrmann die Einsatzbereitschaft der Aktiven. Die Wasserversorgung wurde als ausreichend bezeichnet. Die Großübung habe auch gezeigt, dass die Einsatzbereitschaft der kleineren Ortsfeuerwehren unbedingt aufrechterhalten werden müsse. Die Orts- und Objektkenntnisse sowie die kurzen Wege zum Brandobjekt seien für die Menschenrettung und den Erstangriff von sehr großer Bedeutung. red