Kronach — Anlässlich des Cranach-Jahres 2015 unternimmt der Verein "Botenläufer Wittenberg" einen Etappenlauf durch die Orte der Städtekooperation "Wege zu Cranach". Auch in Kronach machten die Läufer Halt, bevor sie zur nächsten Etappe nach Coburg antraten. Insgesamt 950 Kilometer legen die 29 Teilnehmer in verschiedenen Teams innerhalb von sieben Tagen zurück. Die "Botenläufer" haben es sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, das Leben und Wirken der Lucas-Cranach-Familie einem breiten Publikum bekannt zu machen.
Auf ihrer Tour verbinden die Wittenberger ganze 13 Städte in Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt miteinander. Nachdem sie in Torgau gestartet waren, erreichten die Läufer bereits Meissen, Schneeberg und Neustadt an der Orla, ehe ihr Weg nach Kronach führte. Nach einer Übernachtung in der Festungsherberge geht es nun weiter nach Coburg. Weitere Stationen sind Nürnberg, Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Dessau und schließlich Wittenberg.
Am Dienstagmittag gab der Kronacher Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW) am Lucas-Cranach-Denkmal auf dem Marktplatz den offiziellen Startschuss für die nächste Etappe. Er wies dabei auf die gute Zusammenarbeit und die vielen Verbindungen mit der Lutherstadt Wittenberg hin. Des Weiteren sprach er dem Verein ein Lob für seinen Lauf-Einsatz aus. André Martin, Vorsitzender der "Botenläufer Wittenberg", bedankte sich für den freundlichen Empfang. Er erläuterte, dass der Verein mit dieser Aktion die Verbindung zwischen den Cranach-Städten fördern und Kooperationen enger knüpfen möchte.
Gegenseitige Geschenke wurden auch überreicht. Ein als Lucas Cranach verkleideter Wittenberger bot den Kronachern Wein, Honigkuchen und andere Gaben dar.
Die Botenläufer bekamen als Andenken an ihren Aufenthalt in Kronach ein großes Bild der Festung Rosenberg von Tourismuschefin Kerstin Löw überreicht. "Viel Erfolg, unfallfreies Laufen und Gottes Segen", wünschte der Bürgermeister den Läufern abschließend für ihren weiteren Weg. jw