Reckendorf — Eine Unzahl von Blüten tragen die Rosen an der Lourdes-Kapelle an der Hauptstraße in Reckendorf. Als direkter Nachbar fühlt sich Alexander Schmitt verantwortlich, denn schon sein Opa hat das gemacht, wie der 22-Jährige sagt. Vor zehn Jahren, als die Kapelle renoviert wurde, waren die beiden Rosenstöcke komplett zurückgeschnitten worden, doch nun ist die alte Pracht längst wieder hergestellt. "Groß düngen kann man da nicht", sagt der junge Mann mit dem grünen Daumen, denn der Fußweg sei bis an die Hauswand befestigt. "Aber der Boden drunter ist gut." Mit Schneiden, Anbinden und Gießen hat man bei der alten Rose gut zu tun, aber das macht Alexander Schmitt gerne, wie er eifrig versichert. Foto: Eckehard Kiesewetter