Die Freude über den letzten Schultag an ihrer Albert-Blankertz-Schule war allen Absolventen anzumerken. Doch waren sie sich bewusst über den bedeutenden Lebensabschnitt, der hinter ihnen liegt und welche neue Wege sich jetzt ihnen öffnen. An der Entlassfeier nahmen neben den Bürgermeistern des Schulsprengels auch viele teil, die die Schüler ein Stück ihres Schulweges begleitet hatten.
Nach der musikalischen Einführung in der Aula mit dem Schulhausblues unter Leitung von Fachlehrer Konrad Boxdörfer und der Begrüßung von Rektorin Elvira Tischler stellte Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Christian Mrosek fest, dass die Übergabe der Zeugnisse ein bewegender Moment sei. Mit den erbrachten großartigen Leistungen haben die Jugendlichen ein erstes großes Ziel in ihrem Leben erreicht und ein gutes Polster für die Zukunft geschaffen.


Ein Schritt ins Unbekannte

Der erfolgreiche Schulabschluss eröffne Perspektiven für das weitere Leben. Dieses werde weniger vorgezeichnet sein als das bisherige und unbekannte Herausforderungen gelte es, selbständig zu bewältigen. Die Schüler sollen offen für Neues sein und in die Weiterbildung zu investieren. Er appellierte an die Jugendlichen, sich ihren eigenen Weg zu suchen und sich nicht reinreden zu lassen.
"Man braucht Rituale im Leben, auch wenn das zukünftige Leben neue Wege mit sich bringt", wusste Elternbeiratsvorsitzende Monika Hanft. Sie wünschte den Schülern, dass alle ihren persönlichen Weg finden mögen.
Nach dem Lied "Nothing else matters" gespielt von den Achtklässlern stellte Klassenlehrer Jürgen Fuchs die Frage, was wohl von der Schulzeit hängen bleiben werde. "Hoffentlich viele positive Erinnerungen", drückte er die Hoffnung aus. Zugleich wünschte er sich, dass auch Wissen hängen geblieben ist. Das erfahre man erst in Zukunft. An der Albert-Blankertz-Schule werde Wert auf Körper und Geist gelegt und auch auf die Vermittlung von Zuverlässigkeit, Pflichtbewusstsein und Ehrlichkeit. In der Abschlussklasse erkannte er viel Potenzial und er forderte die Absolventen auf, dieses Potenzial einzubringen in Vereine und Gesellschaft. Für die Eltern hoffte er, dass Freude und Stolz über das Erreichte der Kinder hängen bleibe. Mit "Bildern der Schulzeit" erinnerte er an viele bedeutende Ereignisse, Aktionen und Unternehmungen.


Gewachsene Gemeinschaft

"Wir sind endlich am Ziel und die Lehrer am Ende", blickte Tuba Yalcinkaya im Namen ihrer Mitschüler auf die neun Jahre Schulzeit zurück. Aus dem einst bunt zusammengewürfelten Haufen sei ein harmonisches Miteinander geworden, stellte sie fest. Den Lehrkräften dankte sie für ihre Bemühungen.
Mit der "Spanischen Romanze" beeindruckte Ryan Sonnenschein aus der Klasse 4a auf der Gitarre. Rektorin Tischler hob hervor, dass das Ende an der Albert-Blankertz-Schule ein neuer Anfang sei, bei dem das Lernen aber nicht aufhöre. "Bleibt geradlinig, offen und ehrlich", wünschte sie sich.
Von 21 Neuntklässlern haben sich 19 dem qualifizierenden Abschluss unterzogen, informierte die Rektorin. Zwölf haben diesen bestanden, darunter ein Externer. Jetzt war der große Augenblick gekommen und die Absolventen erhielten ihre Abschlusszeugnisse. Jahrgangsbester war Paul Panzer, der die Schulmedaille erhielt. Ihm folgten mit jeweils dem gleichen Notendurchschnitt Liane Bauer, Natalie Braun und Yannik Moch. che