Die Klosterakademie Maria Bildhausen organisiert am Sonntag, 5. Juni, einen Workshop zum Bienenprojekt. Unter dem Motto "Die Bienenkugel" treffen sich die Teilnehmer von 11 bis 12.30 Uhr
im Historischen Obst- und Bienengarten mit Leiter Andreas Hedinger. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht nötig.
Die Biene ist seit jeher ein Waldtier und ihr ursprüngliches Zuhause war und ist die Baumhöhle. Dieses Bild können wir uns bei der heutigen Bienenhaltung kaum noch vorstellen, heißt es in der Pressemitteilung.


Rund ist gefragt

Bienensterben, Varroamilbe, leere Landschaften: Seit Jahren forschen Wissenschaftler und Imker nach neuen Wegen der Bienenhaltung. Zurück zu den Wurzeln - das ist es, was die Biene wirklich will, meint der Hobby-Imker Andreas Heidinger aus Dachau.
Das, was so aussieht wie ein hölzernes Ufo, ist in Wirklichkeit ein Bienenhaus - und soll die Bienenhaltung verändern.


Ohne künstliche Waben

Andreas Heidinger imkert ohne künstliche Waben, er lässt den Bienen die Freiheit, den Hohlraum der Kugel aus eigener Kraft zu füllen. Bienen sind eigentlich Waldbewohner, von Natur aus leben sie in Baumhöhlen. Wenn man sie ohne menschliches Zutun werkeln lässt, bauen Bienen stets in runden oder tropfenartigen Formen.
"In unserem Projekt Mensch-Biene-Bildung starten wir einen Versuch mit der Bienenkugel. Am 14. Mai ist ein Bienenschwarm in unsere Bienenkugel eingezogen", heißt es weiter in der Mitteilung.
Andreas Heidinger wird den Teilnehmern von seinen Erfahrungen berichten und seine Form des Imkerns genau erläutern. red