Alljährlich unterziehen sich die Einrichtungen des Verbundes Fränkische Schweiz im Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim einem Qualitätsaudit und lassen sich zertifizieren.
Kürzlich wurden das Seniorenzentrum Martin Luther in Streitberg, das Seniorenzentrum Fränkische Schweiz in Ebermannstadt sowie das Demenzzentrum Lindenhof in Unterleinleiter an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter die Lupe genommen.
Überrüft und bewertet wurden dabei die Organisation, die Abläufe und die erbrachte Qualität in den Bereichen Pflege, Betreuung, Verwaltung und Versorgung.
Kornelia Hünig von der Firma EQ-Zert aus Ulm, als sogenannte Auditorin eine erfahrene Prüferin im Gesundheitswesen, ließ sich vom Leitungsteam die Prozesse in den Einrichtungen darstellen und überprüfte deren Umsetzung in den Bereichen. Dabei befragte sie zahlreiche Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen zu den Leistungen und Qualitätsergebnissen vor Ort.


Befragungen durchgeführt

Darüber hinaus wurden Ergebnisse aus Zufriedenheitsbefragungen von Bewohnern und Angehörigen analysiert. Hier zeigte sich seit dem Jahr 2010 eine durchschnittliche Zufriedenheit von stets über 90 Prozent.
Untersucht wurden auch die der Einrichtung gegebenen Rückmeldungen von Bewohnern, Lieferanten und Angehörigen. In diesem Bereich ist in den vergangenen Jahren eine hohe Zahl an Lob (heuer über 75 Prozent) zu verzeichnen gewesen, jeder Beschwerde wird natürlich dennoch nachgegangen mit dem Ziel, eine befriedigende Lösung zu finden.
Neben den Prüfungskosten für die Zertifizierung hat der Verbund Fränkische Schweiz vor allem viel Zeit für sein Qualitätsmanagement investiert.
/> Qualitätsbeauftragter Matthias Bretfeld ist sich sicher, dass sich der hohe Aufwand für den Verband dennoch lohnt: "Mit einem guten Qualitätsmanagementsystem können wir unsere Qualität nachhaltig sichern und weiterentwickeln. Das sehr gute Prüfungsergebnis zeigt uns erneut, dass es sinnvoll ist, Geld und Zeit zu investieren, um durch gute Qualität auf allen Ebenen hohe Zufriedenheit bei unseren Bewohnern, Angehörigen, Kunden und Mitarbeitern zu erreichen."


Weniger Zeit am Schreibtisch

Geprüft und für gut befunden wurde diesmal auch die neu eingeführte entbürokratisierte Pflegedokumentation, mit der der Verbund durch ein weniger an Zeit am Schreibtisch ein mehr an Zeit für die Bewohner generiert. Der Beauftragte ist zufrieden: "Ich freue mich sehr, dass unser Projekt zur Reduzierung des Schreibaufwandes aufgeht und die gewonnene Zeit in die Pflege und Betreuung fließen kann." red