Der Coburger Kinderschutzbund nimmt den Weltkindertag am 20. September erneut zum Anlass, um auf die UN-Kinderrechtskonvention hinzuweisen und ein Kinderrecht in der Mittelpunkt zu stellen. Kinder haben ein Recht auf Bewegung (Art. 24 der UN-Kinderkonvention), das ihnen leider immer weniger ermöglicht wird. Oft ist das Wohnumfeld wenig einladend oder zu gefährlich, auch erinnern sich Eltern häufig nicht mehr an die einfachen Bewegungsspiele, die der ganzen Familie Spaß machen. Kinder brauchen die Möglichkeit, unbegleitet im Freien mit anderen Kindern zu spielen, heißt es in einer Pressemitteilung des Coburger Kinderschutzbunds.
Iris Piper, die Vorsitzende, betont: "Auch die Politik muss dieses Kinderrecht wahrnehmen und bei Planung und Gestaltung berücksichtigen. Besonders wichtig ist es, dass die Gefährdung der Kinder durch den Straßenverkehr deutlich verringert wird."
Am Samstag wurden Eltern über das Recht der Kinder auf Bewegung informiert. Darüber hinaus konnten sie und ihre Kinder einige einfache Bewegungsspiele vor Ort ausprobieren. Am Info-Stand des Coburger Kinderschutzbundes wurde auch wieder ein Luftballonwettbewerb organisiert. red