Uttenreuth — Ein 48-jähriger Uttenreuther glaubt, bei einem Bilderkauf betrogen worden zu sein. Er erstattete deshalb Anzeige bei der Polizei. Bei der Ersteigerung eines angeblichen Ölbilds auf einem Internetportal hatte ein Bieter nach Angaben der Polizei den Zuschlag für vier Euro bekommen.
Der Uttenreuther war dabei unterlegen, bot aber bei einem privaten Schriftverkehr mit dem Verkäufer das Zehnfache dafür. Schließlich wurden alle drei Beteiligten handelseinig, sodass das angebliche Ölbild für 35 Euro den Besitzer wechseln sollte.

Druck statt Ölgemälde

Der Anzeigeerstatter überwies das Geld an den sächsischen Anbieter, der daraufhin auch das Bild schickte.
Allerdings war die Enttäuschung beim Empfänger groß, weil es sich nicht um ein echtes Ölgemälde, sondern nur um einen Druck handelt. "In Anbetracht des vorher festgesetzten Preises von vier Euro ist es zumindest fraglich, ob ein Betrugsvorwurf aufrechterhalten werden kann", schreibt die Polizei. red