Gößweinstein — Am Samstag Abend stürzte eine 58-jährige Wanderin im unteren Teil des Wanderweges von Gößweinstein zur Stempfermühle, der durch eine spektakuläre Felsenkulisse und einen Eibenwald führt. Dabei verletzte sie sich am linken Bein, sodass die Frau keinen Meter weiter gehen konnte.
Auf Grund der Unzugänglichkeit des Unfallortes für den Rettungsdienst wurden zur Rettung die Bergwachten Forchheim und Erlangen alarmiert. Die zur Unterstützung ebenso angeforderte und angerückte Bergwacht Pottenstein konnte nach Klärung der Lage wieder abbestellt werden.
Wegen des Verdachts auf eine Unterschenkelfraktur wurde das Unfallopfer von der Bergwacht in Zusammenarbeit mit dem herbeigerufenen Notarzt und den "Helfern vor Ort" (HVO) entsprechend versorgt. Anschließend wurde sie mit der Gebirgstrage in der inzwischen hereingebrochenen Dunkelheit den schmalen, stufigen und teilweise steilen Weg hinab ins Tal transportiert. Über eine Holzbrücke brachten die Helfer die Frau auf einem Pfad zum Rettungswagen, der an der Bundesstraße bereit stand. Von hier aus wurde die Frau direkt ins Krankenhaus gebracht.
Am Einsatz waren neben den Mitgliedern der Bergwachtbereitschaften Erlangen und Forchheim und dem Einsatzleiter aus Wiesenttal der Notarzt aus Ebermannstadt, der Einsatzleiter des BRK-Rettungsdienstes Forchheim, die HvO Gößweinstein, der Malteser Rettungsdienst Waischenfeld und die Polizeiinspektion Ebermannstadt beteiligt. red