Erlangen — Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Rathenaustraße ist nun gerüstet, bis zu 500 Flüchtlinge vorübergehend aufzunehmen. Die 200 Neuankömmlinge, die der Stadt Ende Juli zugewiesen
wurden, sind bereits in den erweiterten Räumlichkeiten untergebracht. Das teilt die Verwaltung der Stadt Erlangen mit.
Ende Juli hatte die Regierung von Mittelfranken darüber informiert, dass die Stadt Erlangen im Rahmen des Notfallplans zur Erstaufnahme von weiteren 200 Flüchtlingen in geeigneten Liegenschaften verpflichtet wird. Begründet wurde die Zuteilung mit der anhaltenden Überlastung der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung (ZAE) in Zirndorf. Die Stadtverwaltung schuf daraufhin mit Hochdruck die Voraussetzungen für die Erweiterung der Unterkunft.


Froh über Ehrenamtliche

"Ich bin froh über die zuverlässige Arbeit der Verwaltung und des ASB, vor allem aber über die vielfältige ehrenamtliche Unterstützung, die wir erfahren. So schaffen wir es, dieser rechtlichen, vor allem aber auch humanitären Verpflichtung gerecht zu werden", sagte die für Flüchtlingsfragen zuständige Bürgermeisterin Elisabeth Preuß.
Seit Herbst 2014 wird in der Hugenottenstadt eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge betrieben. Die Unterkunft wird im Auftrag der Stadt durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betreut. red