In dieser Zusammensetzung sind die entsprechenden Gruppen, Bands und Instrumentalensembles noch nie aufgetreten und werden es wohl auch danach nicht wieder tun. Demnach ist es eine einmalige Gelegenheit, das Benefizkonzert der Evangelischen Kirchengemeinde zugunsten der Flüchtlingsarbeit am Sonntag, 30. April, zu besuchen, um eine nicht alltägliche Bandbreite an musikalischen Welten präsentiert zu bekommen.
"Musik schafft Verbindungen und kann jeden heilend berühren. Mit diesem Konzert wollen wir jedem einen solchen Lichtblick weitergeben", erklärt Annette Boxdörfer, Jugendreferentin der Evangelischen Kirchengemeinde und Mitinitiatorin des Konzertabends, im Vorfeld.


Musikalisches Leben geprägt

Dabei genießt "QuerBet" der Kirchengemeinde quasi Heimrecht in der Christuskirche. Immerhin prägt der Chor unter der Leitung von Friedrich Flierl das musikalische Leben der Gemeinde und der Stadt seit über 20 Jahren mit modernem, christlichem Liedgut. In dieselbe Richtung, aber mit großer instrumentaler Verstärkung zielt die Küpser Kirchenband "Burning Hearts". "Just Praise" ist eine Gruppe von sieben Frauen und einem Mann, die aus dem Raum Lichtenfels stammen. Sie wollen das Publikum in der Christuskirche mit modern arrangierten Gospel- und Worship-Songs begeistern.
Einen großen Namen hat sich Thomas Schaller in den letzten Jahren in der Region mit seiner Gitarre erspielt. Auch er wird am Sonntag zu hören sein, und dabei sicherlich auch für die ruhigen, sentimentalen Klänge des Abends sorgen. Allerdings kommen auch die Flüchtlinge am Sonntag zu Wort - und das erneut auf musikalische Art und Weise mit Musik aus Eritrea. Nachwuchskünstler Julian Fischer wird mit seiner Schwester Madlen am Piano auftreten und sogar eine Eigenkomposition darbieten.


"Salz und Licht"

Die Gitarrengruppe wird mit der christlichen Botschaft "Salz und Licht" für diese Welt zu sein, rappend einladen, Not zu sehen und nicht vorüberzugehen. Das Konzert in der Christuskirche beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden kommen zu 100 Prozent der Flüchtlingsarbeit vor Ort zugute. mts