von unserer Mitarbeiterin Sonja Adam

Kasendorf — Das Gerätehaus der Feuerwehr Kasendorf weist erhebliche Mängel auf: Es ist feucht, Schimmel hat sich gebildet, und auch die Kleidung der Aktiven ist in der Garage nicht gut aufgehoben. Bei einem Ortstermin hat Architektin Anja Müller Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) verschiedene Vorschläge unterbreitet.
Die Garage könnte mit einer Wandheizung ausgestattet werden. Diese würde allerdings 6000 Euro kosten und hätte 20 Prozent höhere Energiekosten zur Folge. Man könnte auch für 10 000 bis 12 000 Euro eine Lüftungsanlage einbauen.

Kosten: 30 000 Euro

Dritte Variante: Man könnte das Gerätehaus um einen einstöckigen Anbau erweitern, in dem sich die Feuerwehrleute dann umziehen und ihre Kleidung lagern könnten. Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 30 000 Euro. Mit der Feuerwehr ist bislang noch nicht über die verschiedenen Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen, gesprochen worden, doch die Marktgemeinderäte plädierten am Mittwoch für den Anbau. "Der Anbau ist sicher die beste Möglichkeit - auch wegen der Abgase", erklärte Norbert Groß (CSU). Auch Feuerwehrkommandant Robin Müller signalisierte Sympathie für diese Lösung.
Über die genauen Planungsdetails allerdings habe sich die Architektin noch keine Gedanken gemacht, erklärte Bürgermeister Steinhäuser.
Der Marktgemeinderat beschloss, die Planung weiterzuverfolgen und beauftragte die Architektin damit. Die Realisierung des Anbaus ist ohnehin erst möglich, wenn der Gastank außer Betrieb genommen ist.

Zultenberg nur noch Löschgruppe

Die Selbstständigkeit der FFW Zultenberg ist Geschichte (die BR berichtete). Der Gemeinderat fasste einen entsprechenden Beschluss, die Wehr wird künftig als Löschgruppe der Feuerwehr Azendorf geführt.