Bei der letzten Vorstands- und Aufsichtsratssitzung der Begräbniskasse Weidhausen hatte Vorstandsvorsitzender Heinz Freitag eine gute Nachricht: Aufgrund des Ergebnisses des versicherungsmathematischen Gutachtens der Versicherungsaufsichtsbehörde der Regierung von Mittelfranken könnten die satzungsmäßigen Beiträge und Leistungen erfreulicherweise beibehalten werden.
Die Begräbniskasse Weidhausen ist ein kleiner Versicherungsverein und sie hat den Zweck, beim Tode eines Mitglieds den Hinterbliebenen ein Sterbegeld zu gewähren. Die Nachricht der Regierung von Mittelfranken nahmen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern positiv auf, denn somit kann die Begräbniskasse trotz der zurzeit schlechten Zinsen die Sterbegeldauszahlung unverändert in Höhe von 370 Euro pro Versicherung in den kommenden fünf Jahren auszahlen. Außerdem kann das bisherige Beitragssystem für Neuzugänge beibehalten werden. Da sich die Beiträge in den nächsten fünf Jahren nicht verändern werden, können besonders beitragsfreie Mitglieder, die noch keine 60 Jahre sind, davon profitieren. Auch die Mitglieder, die nur eine oder zwei Versicherungsanteile abgeschlossen haben und unter 60 Jahre sind, können sich mit niedrigen Beiträgen bis zum höchsten Auszahlungsbetrag von 1850 Euro versichern lassen.
Damit könnten die Mitglieder der Begräbniskasse Weidhausen sehr zufrieden sein. Laut der Prüfungsaufsichtsbehörde sei dies nicht bei allen Kassen so, denn diese hätten erhebliche Abstriche hinnehmen müssen, hieß es in der Sitzung. Ein Mitglied aus Sonnefeld stellt sich im Aufsichtsrat zur Verfügung. Somit haben interessierte Bürger aus Sonnefeld einen Ansprechpartner vor Ort. Die Weidhäuser Ortsteile Neuensorg und Trübenbach sind bereits durch Vorstandsmitglieder vertreten. red