Burghaslach — Unter dem Motto "Feuerwehr mal spritzig" hatten die Burghaslacher Brandschützer zum Kinderferienprogramm geladen. Dabei stand besonders das "brennende Haus" mit Löschstation im Blickpunkt der Kinder.
Neun Stationen um das Thema "Feuerwehr" hatten die fast 40 Kinder realitätsnah in Zweiergruppen zu absolvieren, um am Ende die Urkunde "Löschmeister" mit sichtbarem Stolz entgegennehmen zu können. Schwerpunkt war in diesem Jahr das Löschen, welches zielgerichtet, schnell und mit möglichst wenig Wasserverbrauch durchzuführen war. Denn größere Schäden entstehen eher durch Wasser als durch Brandschaden; dies wurde den Kindern auf spielerische Art vermittelt.
Besonderes Highlight war das "brennende Haus" mit Löschstation, eine Hauskulisse mit beweglichen Flammen aus Holz, welche nach einer ersten Idee vom Sohn des Feuerwehrmanns Martin Dreßel innerhalb weniger Wochen entstand. Martin Dreßel verrichtete alle Holzarbeiten, mit Gerhard Holzer wurde der Tüftler gefunden, der die Idee des "brennenden Hauses" weiterentwickelte, die Metallarbeiten ausführte und die Löschstation konzipierte. Viel Liebe zum Detail und handwerkliche Erfahrung wurde eingebracht.
Die Löschstation besteht aus einem Gestell mit Sitz und Armaturen sowie Joysticks, welche die Spritze ausrichten, um gezielt die "Flammen" des Hauses zu treffen, die bei Treffer umkippen. Beim "Löschvorgang" kann die Wasserdurchflussmenge zum Vergleich gemessen werden. Die Kinder mussten schon sehr genau treffen, um die Flammen zu löschen, bloßes "Draufhalten" genügte daher nicht.
Das "brennende Haus" kann übrigens beim Feuerwehrverein gegen eine Spende ausgeliehen werden. red