Eine Familienwanderung des Obst- und Gartenbauvereins Unterpreppach führte rund 35 Teilnehmer auf die Spuren von Waldkauz und Fichte.
Die Gruppe um Vorsitzende Irmgard Hau lief unter der Leitung von Eberhard Ponader durch das ehemalige Bundeswehrgelände zur Schafswiese und zum oberen Mühlhang. Hier erhielten die Wanderer Informationen über den "Baum des Jahres", die Fichte. Der immergrüne Nadelbaum kommt hauptsächlich in höheren Lagen der Gebirge vor. Als Flachwurzler ist die Fichte unstabil bei Stürmen. Auch der Borkenkäfer ist eine Gefahr für die Fichte. Das Holz einer Fichte ist relativ leicht und weich, dabei aber belastbar, deshalb beliebt als Konstruktionsholz für Häuser. In unseren Wäldern wurden Fichten erst vor etwa 150 Jahren in größeren Pflanzungen eingeführt.
Ponader stellte auch den Waldkauz vor. Er gehört zu den Eulenarten, und kommt in ganz Europa vor. Er ruht am Tag in Höhlen alter Bäume und ist nachts aktiv. Er erbeutet hauptsächlich kleine Nagetiere, Vögel und Insekten. Der graubraune Vogel hat im Gegensatz zum Uhu und zur Waldohreule keine Federohren. Sein Ruf klingt wie "Kuuu- Wikk".
Vor der Rast an der "Brändle-Hütte" gab es ein von Claudia Bezdeka gestaltetes Quiz, bei dem alle zeigen konnten, ob sie gut aufgepasst hatten. red