Kreis Kronach — (Vor)Sicht - so heißen die neuen Plakate, die von der Kreisverkehrswacht Kronach in den vergangenen Tagen aufgestellt worden sind.
Die Kreisverkehrswacht rät zu defensiver Fahrweise und angepasstem Tempo, gerade im Herbst. Dichter Nebel, nasses Laub und erstes Glatteis erfordert von Fahrern erhöhte Vorsicht. Auch ist jetzt im Herbst mit Verunreinigungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge zu rechnen, die das so genannte Bauernglatteis verursachen können, heißt es in einer Pressemitteilung . Grundsätzlich soll vorausschauend gefahren und die Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen angepasst werden. Hier gilt auch die Faustregel: Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand. Sieht ein Fahrer weniger als 50 Meter weit sollte auch das Tempo nicht mehr als 50 km/h betragen.
Die Kreisverkehrswacht rät daher: "Bremsen Sie auf keinen Fall abrupt ab, falls sich vor Ihnen eine Nebelwand auftut. Dies könnte zu einem Auffahrunfall mit Ihrem Hintermann führen. Drosseln Sie die Geschwindigkeit gemächlich aber beständig und fahren Sie weiterhin langsam.
Sie müssen mit Verkehrsteilnehmern rechnen, die Sie erst sehr spät erkennen, wie Radfahrer oder Fußgänger. Bleiben Sie daher immer bremsbereit." red