Eine neue Koordinierungsstelle für die kommunalen Aufgaben der sieben bayerischen Welterbestätten soll nach Bamberg. Die Stadtspitze sieht sich damit in ihren intensiven Bemühungen bestärkt, diese Koordinierungsstelle nach Bamberg zu holen. Damit, so Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und Kulturbürgermeister Christian Lange (CSU) übereinstimmend, wird die Bedeutung der Welterbestadt Bamberg nachhaltig gestärkt: "Wir übernehmen zukünftig Aufgaben, die für alle Welterbestätten in Bayern und die Kommunen, in denen sie liegen, von großer Bedeutung sein werden", heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Stadtspitze bedankte sich beim Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags, der auf Antrag der CSU-Landtagsfraktion beschlossen hat, dass Bamberg 70 000 Euro Förderung zur Unterstützung des Aufbaus einer Bayerischen Koordinationsstelle erhalten soll. Die Umsetzung dieses Beschlusses ist allerdings noch von der Verabschiedung des gesamten Doppelhaushaltes durch das Plenum des Landtages abhängig. Als Mitglied des Ausschusses hat der Bamberger Abgeordnete Heinrich Rudrof das Rathaus davon offiziell in Kenntnis gesetzt. Die Bürgermeister dankten auch dem früheren Wissenschaftsminister Thomas Goppel und Alt-Ministerpräsident Günther Beckstein, die in ihrer Funktion als Kuratoriumsmitglieder der Weltkulturerbestiftung Bamberg die Idee nachhaltig unterstützt haben.
Die Stadt hatte sich bereits vor Monaten mit einem umfangreichen Konzept an den Kulturausschuss des Bayerischen Städtetages gewandt, der daraufhin das Vorhaben in seiner Sitzung am 18. November 2015 in Nürnberg einstimmig befürwortet hatte.
Mit den Haushaltmitteln des Freistaates soll eine kommunale Initiative der Stadt Bamberg gefördert werden. Das Ziel besteht darin, die Kommunen, in denen sich eine der sieben bayerischen Welterbestätten befindet, in der Weiterentwicklung dieser Stätten zu unterstützen. red