von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Pretzfeld — Die Pretzfelder Gemeinderäte beschäftigten sich in ihrer jüngsten Sitzung mit einer Forderung der Anwohner des alten Siedlungsbietes im Ortsteil Wannbach, die eine Bestandsaufnahme der Schäden an der 35 Jahre alten Straße durch den Bauhof durchgeführt haben möchten. Allerdings stellte Bürgermeisterin Rose Stark (SPD-Ökologen) klar, dass eine Prüfung mit Bestandsaufnahme des Straßenzustands nur über ein Fachbüro zu bewerkstelligen sei. Die Kosten dafür ebenso wie ein möglicher Straßenausbau müssten über die Straßenausbausatzung abgerechnet werden, das heißt die Kosten wären zu 80 Prozent auf die Bürger und zu 20 Prozent auf die Gemeinde umzulegen.
Schließlich beschloss man mit 11:3 Stimmen, den gemeindlichen Bauhof mit der Feststellung und Beseitigung der Fahrbahnschäden zu beauftragen, sodass man ohne große Kosten wieder die nächsten fünf Jahre seine Ruhe damit habe, wie Gemeinderat Gerhard Mühlhäußer (CSU/BB) geltend machte. Damit sprach er auch Franz Stein (FW) aus der Seele, der sich überzeugt gab, dass die Wannbacher lieber eine Ausbesserung der Straße durchgeführt haben möchten als eine kostenintensive Generalsanierung der Fahrbahn.
Im weiteren Verlauf der Sitzung sprach sich der Marktgemeinderat noch dafür aus, sich wie schon in der Vergangenheit an der Bündelausschreibung von Stromlieferungen für kommunale Liegenschaften für den Zeitraum 2017 bis 2019 über die Firma Kubus mit "Normalstrom" zu beteiligen.
Auch dem Antrag des Pretzfelder Feuerwehrkommandanten Thomas Glas stimmte der Gemeinderat zu. Dieser hatte für den Erhalt der Einsatzbereitschaft die Ausstattung eines Bauhofmitarbeiters mit einem Funkmelder vorbehaltlich seiner Zustimmung und außerdem die Ausstattung der beiden Wehren in Pretzfeld und Hagenbach mit jeweils einer Wärmebildkamera beantragt.
Dabei kostet die Wärmebildkamera für die Hagenbacher Truppe, die bei der Suche nach versteckten Brandnestern und vermissten Personen in verqualmten Räumen wertvolle Dienste leistet, die Marktgemeinde keinen Pfennig, weil der Feuerwehrverein die rechnerische Kostenbeteiligung der Gemeinde nach Abzug der staatlichen Förderung in Höhe von 2327,77 Euro übernimmt. Die Anschaffung der Pretzfelder Kamera kostet die Gemeinde zwar diese 2327,77 Euro, musste aber im Zuge einer dringlichen Anordnung durchgeführt werden, weil sie für die Ausrüstung des neuen Einsatzfahrzeuges dringend vorgeschrieben ist.