Kevin Barth von der "Extreme Arts Academy" Haßfurt ging beim "Nationwide-Cup" in Wetzlar an den Start. Auch Kämpfer anderer Nationen waren angereist, um bei diesem international offenen Deutschlandpokalturnier die Trophäe zu gewinnen. Doch das gelang Barth.
Nachdem der Oberschwarzacher bereits im vergangenen Monat beim "Champions Day" sein Debüt im "Mixed Martial Arts" ("gemischte Kampfsportarten", auch MMA) gewonnen hatte, feierte er diesen Erfolg kampflos, da der vorgesehene Kontrahent des 22-Jährigen kurzfristig absprang. Um nicht umsonst angereist zu sein, entschloss sich das Haßfurter Team kurzerhand, stattdessen in der Kategorie "Grappling", auch Bodenkampf genannt, zu starten, da es für diese Disziplin einen Gegner gab. Diese Sportart ist ein Teilbereich des MMA. Hier wird solange gekämpft, bis einer der Kontrahenten aufgibt oder ein Kämpfer durch klare technische Überlegenheit zum Sieger erklärt wird. Barth hatte von Beginn an den Kampf im Griff, nach knapp zwei Minuten der zweiten Runde brach der Ringrichter aufgrund der technischen Überlegenheit des Haßfurters ab. Barth holt sich somit den Sieg im Grappling in der Gewichtsklasse bis 80 Kilo. red