Hammelburg — Über die Therapie eines Bandscheibenvorfalls an der Halswirbelsäule referiert Dr. Horst Poimann, Facharzt für Neurochirurgie an der Helios OrthoClinic Hammelburg am Dienstag, 14. Juli. Die Veranstaltung findet um 15.30 Uhr in der Cafeteria der Klinik im Ofenthaler Weg 20 statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Bandscheiben sind die Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Doch mit der Zeit nutzen sie sich ab. Eine mögliche Folge kann ein Bandscheibenvorfall sein. Poimann, Orthopäde aus Würzburg, der Operationen an der Klinik in Hammelburg durchführt, erläutert, wie ein Vorfall an der Halswirbelsäule entsteht, welche Symptome ihn begleiten und wie er behoben werden kann. Die Halswirbelsäule hat eine Reihe von Aufgaben. Sie bewegt den Kopf in alle Richtungen. Sie schützt das Rückenmark und gibt Stabilität. Und mit den Bandscheiben übernimmt sie die Abfederung des Kopfes. Im Laufe des Lebens treten dadurch jedoch Abnutzungserscheinungen in Form von Gelenk-, Bandscheiben- oder knöchernen Veränderungen auf. Diese Veränderungen führen dazu, dass entweder Nervenbahnen oder aber das Rückenmark in irgendeiner Form eingeengt wird. So auch beim Bandscheibenvorfall. Bei einem Bandscheibenvorfall werden einzelne Nerven oder Anteile von Nerven eingeengt, gedrückt oder gereizt. In 90-95 Prozent der Fälle ist eine Opera nicht notwendig. red