von unserem Mitarbeiter Quirin Sackmann

Bamberg — Als vorbildlich beschreibt Oberbürgermeister Andreas Starke die Arbeit des Migranten- und Integrationsbeirates der Stadt Bamberg. Selbstverständlich ist die Arbeit des Rates in der momentanen Situation besonders wichtig, aber die Mitglieder setzen sich auch für die Interessen von Bamberger Bürgern mit Migrationshintergrund ein. So vertritt Daniela Watzinger im Rat beispielsweise die österreichischen Mitbürger.
Unter dem Vorsitz von Mohamed Hédi Addala präsentiert der Rat zum 21. Mal die Interkulturellen Wochen Bamberg. Vom 19. September bis 9. November stehen, unter der Schirmherrschaft von Andreas Starke, über 120 Veranstaltungen im Zeichen des Themas "Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt".


Für Verständnis werben

Das große Ziel der Veranstalter ist es, mit ihrem Programm Verständnis für andere Kulturen zu schaffen, zu integrieren und vor allem, die Aufmerksamkeit auf die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft zu lenken.


Buntes Programm

Zudem sollen Podiumsdiskussionen, Vorträge und Theaterstücke Wissen vermitteln und zum Nachdenken anregen. Außerdem wird am 2. November ein Preis für Zivilcourage verliehen. Dazu gibt es viele weitere Angebote, wie zum Beispiel Kochkurse, Konzerte, oder Filmvorführungen. Für viele der Veranstaltungen ist der Eintritt sogar umsonst.


Zeichen setzen gegen Rassismus

Zum Auftakt, rufen die Veranstalter auch in diesem Jahr zum "Radeln gegen Rassismus" auf. Am Samstag, 19. September, treffen sich alle Interessierte um 13.45 Uhr am Gabelmann. Auf der Radtour lernen die Radler dann Institutionen in Bamberg kennen, die sich für die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund stark machen. Zuvor wird der Migranten- und Integrationsbeirat an einem Infostand am Gabelmann über seine Aktionen informieren.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen s sind online zu finden unter www.interkulturellewochen.de. red