Die Stadt Bamberg konstruktiv voranbringen und sich besonders in den Themenfeldern Wirtschaft, Bildung und Familien engagieren: Das ist das politische Ziel der Bamberger Christsozialen im Jahr 2017. In ihrer gemeinsamen Presseerklärung zum Jahreswechsel hoben der CSU-Kreisvorsitzende Christian Lange und der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Helmut Müller "die konstruktive Rolle der größten Fraktion im Bamberger Stadtrat" hervor. Bei der Bundestagswahl im Herbst wollen die Christsozialen eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bund verhindern.
Laut Lange und Müller hat die CSU im vergangenen Jahr wichtige Impulse für die Weiterentwicklung Bambergs setzen können. So sei es beispielsweise im Zusammenspiel mit der Bamberger Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml nicht nur gelungen, dass im Doppelhaushalt des Freistaates Haushaltsmittel für ein neues Anwenderzentrum Gesundheitswirtschaft eingestellt worden seien, mit dem die Stadt die Anbindung an das Medical Valley Erlangen erreichen will. Auch für den Ausbau des alten Hallenbads zu einem neuen Sportzentrum für die Otto-Friedrich-Universität, die neue Cyber-Crime-Einheit der Bayerischen Justiz, den vierten Bettenturm am Klinikum und zusätzliche Polizeistellen für die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt seien Haushaltsmittel vorgesehen, sagten Lange und Müller. "Diese wichtigen Impulse für unsere Stadt sind ein Ergebnis der konstruktiven Arbeit der CSU für unsere Stadt", so Müller und Lange.


Ausbau der Kinderbetreuung

Diesen konstruktiven Kurs werde die CSU daher im kommenden Jahr 2017 fortsetzen. Besonders will sich die CSU dabei für ein neues Gewerbegebiet auf dem Areal Muna/Schießplatz, die Fortführung des Jahrhundertprojekts Schulhaussanierung und den raschen Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen einsetzen. Gerade im Blick auf den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen trete die CSU für einen ganzheitlichen Ansatz ein. Die Schaffung von neuen Gruppen wie beispielsweise im AWO-Kinderhaus am Stadion sei dabei ebenso ein Ziel der CSU wie die Sanierung von bestehenden Kindergärten wie dem Kindergarten St. Johannis oder die vorgesehenen Hortprojekte am Katholischen Bildungszentrum am Stephansberg, in Bug oder in Gaustadt.
Einen Arbeitsschwerpunkt stelle die Steigerung der Attraktivität der Innenstadt dar, in der sich die CSU vom Quartier an den Stadtmauern neue Impulse erhoffe. Hier gelte es, neue attraktive Aufenthaltszonen wie am Harmoniegarten und weitere öffentliche Toilettenanlagen wie an der Mußstraße zu schaffen.
Schließlich will sich die CSU für die Stärkung der Sicherheitsbehörden gerade mit Blick auf die Wünsche und Befürchtungen der Anwohner im Bamberger Osten einsetzen und sich für eine rasche Zuweisung der von der Bayerischen Staatsregierung zugesagten Polizeistellen einsetzen.
Angesichts ihrer Erfolge in der Stadtratsarbeit sieht sich die CSU auch gut gerüstet für die im Herbst anstehende Bundestagswahl. Mit einem guten Ergebnis für ihren Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär Thomas Silberhorn will die CSU in der Region einen Beitrag dazu leisten, dass die Unionsparteien und Kanzlerin Merkel (CDU) weiter regieren können. red