von unserem Mitarbeiter Richard Sänger

Münchaurach — In einer kurzen Sitzung des Aurachtaler Gemeinderates ließ sich Bürgermeister Klaus Schumann (ÜWB) vom Gemeinderat außerplanmäßige Mittel in Höhe von 15 000 Euro genehmigen.
In Münchaurach "Im Weinberg" muss für rund 1800 Euro eine Straßenleuchte demontiert und nach Fertigstellung eines Neubaus wieder aufgestellt werden. "Leider haben wir im Haushalt keine Mittel für derartige Arbeiten eingestellt", erklärte Schumann dem Gemeinderat. Da im sogenannten "Kleinen Dorf" der Stromversorger die Häuser über Erdkabel versorgen will, müssen auch die Straßenlampen angeschlossen werden. Der gemeindliche Anteil beträgt voraussichtlich 8500 Euro, und die Reparatur einer Leuchte am Friedhofsparkplatz kostet weitere 500 Euro.
"Damit wir einen Puffer haben, sollten wir die 15 000 Euro an außerplanmäßigen Mitteln zur Verfügung stellen", schlug der Bürgermeister vor. Auf Nachfrage von Konrad Kreß (CSU/WG) zu einer möglichen Umlagefähigkeit der Erdverkabelung im Ortsteil Falkendorf erklärte Schumann: "Es gibt dazu keine eindeutige rechtliche Aussage, aber wir werden das schon intensiv prüfen."

Leerrohre für Telefonkabel

Er griff auch den Vorschlag von Gemeinderat Siegfried Wagner (ÜWB) auf, abzuklären, ob im Zuge der Erdverkabelung auch die Telefonleitungen unter die Erde gebracht werden können, damit die Straße nicht in absehbarer Zeit erneut aufgerissen werden muss. Falls das nicht funktioniert, sollen mit dem Erdkabel zumindest auch Leerrohre in den Boden gebracht werden. Der Bürgermeister will im nächsten Haushalt weitere Mittel einstellen, um die Straßenbeleuchtung sukzessive auf LED umzustellen.
Eingangs hatte Schumann bekanntgegeben, dass für den Bauhof von der Nürnberger Firma Kovacs + Mangold ein GPS-System für rund 15 000 Euro beschafft wurde.