Die Aktionen und Freundschaften über Grenzen hinweg haben sich verdient gemacht: Ende Juni wurde der Stadt Baiersdorf in Straßburg vom Europarat im Rahmen einer Feierstunde das Europadiplom - als erste Stufe des Europapreises - für ihr europäisches Engagement verliehen.
Bürgermeister Andreas Galster (CSU) nahm mit den drei Vereinsvorsitzenden der Partnerschaftsvereine das Diplom entgegen und bedankte sich bei den Vorsitzenden des Preiskomitees im Namen der Bürgerschaft für diese Auszeichnung.
Der Europarat verleiht diese Auszeichnung jährlich an Kommunen, die sich um ein vereintes Europa bemühen, erklärt Daniela Pietsch vom Amt für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit in Baiersdorf. Der Europarat, ein Zusammenschluss aus 47 europäischen Staaten, kümmere sich um die Wahrung der Menschenrechte, den Aufbau von Demokratie und die Schaffung von Rechtsstaaten und deren Weiterentwicklung. Die Stadt Baiersdorf verwies in ihrer Bewerbung um das Europadiplom auf ihre drei europäischen Partnergemeinden und die gemeinsamen Aktionen.
Zudem engagiert sich Baiersdorf im europäischen Verband der Kommunen und Galster ist in der deutschen Sektion als Vertreter der Fördermitglieder seit Oktober 2015 Präsidiumsmitglied. Alle zusammen, die drei Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine und der Bürgermeister, gestalten in enger Absprache mit den Schulen die Europawoche mit.
In seiner Dankesrede wies Galster auf die Entwicklung Europas hin. Sei in den zurückliegenden Jahrzehnten der Wunsch nach Frieden eine tragende Säule gewesen, so verändere sich das. Frieden werde von den meisten Europäern als selbstverständlich angesehen. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten gehe es darum, dass sich über die gemeinsame Zukunft Gedanken gemacht werde und Vorstellungen für ein Europa entwickelt werden. red