Eine mögliche Ansiedlung des Autohauses wird von den Anwohnern vor allem wegen der drohenden Verdrängung des Jugendtreffs, Basketballplatzes, Bolzplatzes und der Baumsitzgruppe abgelehnt. Dies erfuhren der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Helmut Müller, und die Vorsitzenden des Ortsverbandes CSU-Ost, Gaby Seidl, und Stadtrat Stefan Hipelius bei einem Ortstermin mit Bürgern.


Mehr Lärm und Verkehr

Laut Pressemitteilung der CSU sprachen sich die meisten Bürger für den größtmöglichen Erhalt des Baumbestandes aus und lehnten eine Verlegung des Jugendtreffs Filterlos und deren Einrichtungen auf die Freifläche an der "Blauen Schule" ab, weil sie die unmittelbare Lärmbelästigung fürchten. Außerdem sorgen sie sich um eine Wertminderung ihrer Immobilien durch die mögliche Sperber-Ansiedlung und ein gesteigertes Verkehrsaufkommen in der Ohmstraße. Viele bemängelten zudem die fehlende Information vonseiten der Stadtverwaltung. Der Geschäftsführer des Autohauses Joachim Sperber machte deutlich, dass eine weitere Verkleinerung des Gebäudes und eine Hinauszögerung des Baubeginns, um Auflagen zu erfüllen, nicht möglich sei. Schon jetzt habe man wegen des breiteren Grünstreifens zum Berliner Ring hin Kompromisse in Kauf genommen. Auch sei an eine Übernahme des benachbarten Betriebsgeländes der sich in Insolvenz befindlichen Metalluk Bauscher wegen des terminlichen Drucks nicht zu denken.
Gaby Seidl betonte, dass der Vor-Ort-Termin dazu beigetragen habe, die Meinungen der Bürger besser kennenzulernen. Er versprach, die aufgeworfenen Fragen in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen und Standortalternativen für den Jugendtreff prüfen zu lassen. "Die CSU begrüßt jedoch prinzipiell den Bau des Autohauses an der vorgesehenen Stelle." red