Die Zusammenarbeit von Landratsamt und den Aktiven des Bunds Naturschutz (BN) beim Schutz der jährlichen Krötenwanderung im Landkreis "leistet einen lobenswerten Beitrag zur Erhaltung der Bestände von Kröten, Fröschen und Molchen". Das schreiben Landratsamt und BN in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
"Allerdings ist die nächtliche Arbeit des über die Straße Tragens von Eimern mit den gesammelten Amphibien wegen der teilweise rücksichtslosen Fahrweise von Verkehrsteilnehmern gefährlicher geworden", klagte ein BN- Vertreter.


Bis zu 10 000 Tiere

Deshalb müsse über fest eingebaute Amphibientunnel nachgedacht werden.
Handlungsbedarf bestehe vor allem bei Kirchehrenbach, wo pro Saison 8000 bis 10 000 Tiere gezählt werden. Landratsamt und BN wollen gemeinsam den Zugang zu vorhandenen Förderprogrammen klären und die Grundlagen für die Planung erarbeiten.
Ein leidiges Thema und Ärgernis vieler Bürger ist nach Angaben des BN die Ablagerung von Bauschutt, Gartenabfällen oder nicht mehr benötigten Gegenständen im Wald.


Nicht immer nur Asphalt

Jegliche Art von als Abfall in den Wald eingebrachten Ablagerungen ist illegal und stellt für die zur Verfolgung und Beseitigung zuständige Behörde eine erhebliche Belastung dar. Die Kooperation von Bürgern sei dabei wichtig.
Beim Thema der Radwege oder Radwanderwege wirft der BN die grundsätzliche Frage auf, ob wirklich immer asphaltiert werden muss. Für die Behörde ist entscheidend, dass Bauförderprogramme einen entsprechenden Ausbau fordern. red