von unserem Mitarbeiter Dieter Hübner

Trebgast — Mit ihrem Gedicht "Frühlingserwachen" sehnte Christa Müller beim Frühlingsfest des Awo-Ortsvereins die für viele schönste Jahreszeit förmlich herbei. Die kam dann auch gleich mit voller Wucht in Form der Tanzgruppe, die mit ihren fliederfarbenen T-Shirts schon rein optisch den Mai in den voll besetzten Saal des Landgasthofs Friedrich zauberte.
Humorvolle Geschichten erzählte Hannelore Steinhäuser. Sie wusste schon mit 18, wie ihr Traummann aussehen muss: groß und schlank, mit schwarzen Locken. "A Dokter hätt's scho sa müssen. Obber ka Viechdokter, die senn alleweil so grob. Ohne Mercedes oder BMW hätt' er obber net kumma braugn."

"Eheleben" mit Bürgermeister

Die Mundartdichterin aus Bayreuth nimmt ihre Texte "mitten aus dem Leben", wie sie selbst sagt. Sie erzählte von guter Nachbarschaft, Muckefuck mit Eingebrocktem, vom Lieblingswort der Franken, "aweng", das immer verwendet wird, auch wenn es nicht gebraucht wird. Und von Kinderlosen, von denen man die besten Ratschläge und Methoden zur Erziehung bekommt. Für ihren Sketch "Szenen aus dem Eheleben" suchte sie sich zielsicher Bürgermeister Werner Diersch aus.
Gemeinsam gesungene Lieder mit Mundharmonika-Begleitung von Volkmar Schröder, im Wechsel mit Vorführungen der Tanzgruppe, sorgten für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Nachmittag, bestens vorbereitet von Vorsitzender Wiltrud Burger und ihrem Team. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Anni Friedrich von Horst Linhardt als Vertreter des Kreisverbandes und Ortsvereins-Vorsitzender Wiltrud Burger mit einer Urkunde geehrt.